Konzertinfos

ROBERT JON AND THE WRECK      4 & 5.7.2022 ( USA )

ROBERT JON & THE WRECK haben mit ihrem aktuellen Werk scheinbar die richtige Abfahrt genommen, als sie mit den neuesten Kompositionen ordentlich Fahrt in Richtung Studio aufgenommen haben. Auf ihrem achten Langdreher und zugleich fünften Studioalbum zeigen sie, dass sie mehr als eine Southern Rock-Band sind. Feger an Feger schmettern sie dem Hörer ihre bislang stärkste Scheibe vor die staubigen Füße.
Angefangen beim zeitgemäßen Southern Rock von ´Oh Miss Carolina´, unbedingt für massiven Airplay-Einsatz geeignet, oder dem von R&B erfüllten ´Work It Out´, mit Background-Gesang und Saxofon-/Trompeten-Sektion, klingt bei Jon & seinen Kumpanen nichts kommerziell, obwohl jeder Song in den Äther geschickt werden könnte, nichts klingt aufgesetzt, die gesamte Gruppe spielt völlig geerdet auf.
Dazu haben ROBERT JON & THE WRECK Classic Rock, Soul und Blues, Country und Americana im Gepäck, klingen dennoch natürlich allein aufgrund der Gitarrenfarbe und den Soli von Robert Jon Burrison und Henry James Schneekluth nach Southern Rock, denn nicht nur ´Do You Remember´ lässt die Saiten dementsprechend singen.
´Tired Of Drinking Alone´ könnte dagegen die Hymne für einsame Tage und Wochen abgeben und das aufrüttelnd emotionale ´Don’t Let Me Go´ die heavy Herzschmerz-Hymne dieser Tage. ´Gold´ ist schlichtweg zum Heulen schön. Die Truppe aus Orange County zeigt sich einfach durchgehend von ihrer besten Seite.
Das Grande Finale baut sich mit Part 1 und Part 2 des in seiner Summe beinahe neunminütigen ´Last Light On The Highway´ aus solistischen und akustischen Darbietungen beinahe rock-bombastisch auf. Ganz große Klasse. Ganz große ROBERT JON & THE WRECK.

Robert Jon & The Wreck haben sich ganz vorn in der Southern Rock-Liga fest gebissen und sind daraus nicht mehr wegzudenken.
Robert Jon und seine Truppe haben es wirklich geschafft, die Old-School Elemente ihres Genre mit der Neuzeit zu verbinden und ihre eigene Note mit einzubringen. Der Spaß am musizieren wird in jedem Song deutlich. Da steckt Herzblut pure Energie in der Musik. Dabei verstrickt man sich nicht in Spielereien oder unnötigen Eskapaden an den Instrumenten. Das was man kann einfach durchziehen gelingt immer am besten.

Nun bereits zum 5. und 6. Mal in Norderstedt. Dreimal im Music Star und einmal beim "Festival am See"

www.robertjonandthewreck.com

 

FREEMAN DRE. ( Kanada ) & with guests: Othmar Loschy ( Austria ) & Herald K. ( Norwegen )      8.7.2022

Dre. ist in seiner Heimat seit 2010 mit seiner Combo FREEMAN DRE & THE KITCHEN PARTY erfolgreich, kommt nun erst zum 2. Mal nach europa mit vielen neuen Songs im Gepäck und natürlich den besten seiner Band, er ist als Songwriter dort ja auch für die Texte + Musik verantwortlich. Zuletzt stand er u.a. auch mit BLUE RODEO (einer der bekanntesten kanadischen Rockbands) beim traditionellen (dem 40.!) Canal Days Festival in Ontario auf der Bühne.

Was Medienleute über ihn sagen:
"Fantastic stuff"
~ Bob Harris, BBC Radio

"Freeman Dre is a musical alchemist"
~ Eric Thom, Sing Out Magazine

"few are able to cover this much lyrical ground"
~ Ben Conoley, Canadian Musician

"Highly entertaining live"
~ Kerry Doole, Exclaim Magazine

"Dark, yet affectionate"
~ Sarah Greene, NOW magazine

"This is my album of the year, without a doubt!"
~ Jeff Gilbert, No Depression

www.freemandre.com
www.facebook.com/FeemanDre

FREEMAN DRE. & ZACKARY LUCKY      9.7.2022 ( Kanada )

Am zweiten Tag seinen Gastspiels in Norderstedt trifft Freeman Dre. ( siehe oben ) auf Zackary Lucky.  Dessen Musik ist eine unantastbare Kombination aus old-school country gewürzt mit Husky und einer Bariton Simme, die sich selbst wie der junge Richard Buckner oder Doug Paisley trägt. Vergleiche mit den Songwritern Doug Paisley, Gordan Lightfoot and Kris Kristofferson sind angebracht. Zachary Lucky singt von Kanadischer Landschaft und der Bevölkerung von Van Zandt bis zum Rio Grande.

www.zacharylucky.com

 

NORDERSTEDER KULTURSOMMER II     15.7.2022 (USA )

im Außenbereich des Kulturwerks

ABI WALLENSTEIN ab 18 UHR
Seit über 45 Jahren erobert Abi Wallenstein mit schelmisch jungenhaften Lachen und warmherziger Ausstrahlung die Herzen der Bluesfans.
Als Vaterfigur der Hamburger Blues-Szene schon zu kulthaft anmutender Berühmtheit gelangt, zählt er zu den herausragenden europäischen Bluesgrößen. Sein einmaliger Fingerpickingstil ist eine faszinierende Mischung aus Delta Blues und Rockelementen: Druckvoll, rhythmisch und voller Spielfreude. Aber es ist zuallererst Wallensteins Stimme, die begeistert. Sie klingt heiser und rauchig, zaubert dennoch in ihre schwingenden Töne so viel Herz und Seele, dass sie jeden technisch noch so perfekten Gesang vergessen lässt.

www.abiwallenstein.de/home.htm

 

im Außenbereich des Kulturwerks

SETH WALKER & BAND ( USA ) ab 20 UHR
Seth Walker ist eine Ausnahmeerscheinung in dem Grenzbereich zwischen Blues, Soul und Folk, der heute unter dem Begriff „Americana“ zusammengefasst wird. Darin sind sich Musikkritiker und Publikum einig. Beide zieht der begnadete Songwriter mit seinem virtuosem Gitarrenspiel und Gospel getränkter Stimme in seinen Bann. Auf seinem aktuellen Album „I Hope I Know“, produziert von Wood-Brothers-Schlagzeuger Jano Rix, beschreitet Seth Walker neue Wege: musikalisch, indem er seinen bluesigen Roots Sound mit leichtfüßigen kubanischen und karibischen Rhythmen, sowie Einflüssen aus seiner neuen Heimat New Orleans anreichert. Textlich, indem er in „No More Will I“ auf ungewöhnlich direkte Weise mit den Auswirkungen der Trump-Präsidentschaft abrechnet. Live entfaltet diese Musik eine besondere Kraft. Da erwartet Hörer ein Feuerwerk aus mitreißenden Grooves, beseelten Gitarrensoli und intimen Gänsehaut-Momenten, präsentiert von einer hervorragend eingespielten Band. Nun auch schon zum 3. Mal in Norderstedt!

sethwalker.com

All This Love   Tomorrow  Call My Name

 

AMY MONTGOMERY & BAND ( Irland ) 17.7.2022

Die »grüne Insel« Irland ist seit jeher ein fruchtbarer Nährboden für gute Musiker. Nicht nur die traditionelle Folk-Szene ist dort quicklebendig – auch Blues und Rock verdanken dieser kleinen Insel einige ihrer größten Könner. Was dort immer wieder an kreativen Köpfen aus den Ritzen kriecht, lässt einen stets aufs Neue staunen. Jüngstes Beispiel: Amy Montgomery. Die junge Sängerin und Songschreiberin aus der nordirischen Hauptstadt Belfast wuchs nach eigenem Bekunden mit Musik von Stevie Ray Vaughn und AC/DC auf. Eine Zeitlang war sie als Straßenmusikerin unterwegs. 2017 ließ sie mit ihrer ersten Single »Dangerous« aufhorchen; ein Jahr später legte sie ihr erstes Album vor. Derzeit ist sie zum zweiten Mal auf einer kleinen Tour durch Festland-Europa unterwegs, die sie am 17.7. erneut in den "Music Star" zu Norderstedt führt.

Ihre Musik lässt sich in keine Schublade packen. Sucht man nach Referenzpunkten für ihr musikalisches Koordinatensystem, fallen einem höchst unterschiedliche Namen ein: Janis Joplin ganz sicherlich, aber auch Patti Smith, Tori Amos oder Alanis Morissette, die Amy Montgomery übrigens selbst zu ihren absoluten Favoriten zählt. Es ist Musik, in der viel Tiefe steckt und die zum Zuhören zwingt: Mal lässt sie einen Song in einem düsteren Mahlstrom aus Gitarren und Schlagzeug enden (»Soul Medicine«), mal singt sie leise und in sich gekehrt zu einer fast bis zum Gehtnichtmehr reduzierten Begleitung aus pluckerndem Piano und sachter Percussion (»Weather Friend«). Auch das sehr intime »Old Photographs« zählte zu den Höhepunkten. Dazu streut sie gelegentlich die eine oder andere Fremdkomposition ein – etwa von Led Zeppelin (»Trampled Under Foot«) oder ein grimmig rumorendes Bo-Diddley-Cover (»Can’t Judge a Book By Its Cover«).

Und diese Stimme! Es ist nicht zu fassen, wie viel Power in den Stimmbändern dieses zarten Persönchens steckt. Sie geht mit jeder Faser ihres Körpers in ihrem »Stream of consciousness-Blues« auf, singt mit leidenschaftlicher Hingabe und großer Eindringlichkeit – aber ohne dass es nach angestrengter Kraftmeierei klingt.

Noch steht die junge Nordirin am Anfang ihrer Karriere – aber sie hat das Zeug, eine der ganz Großen zu werden.

www.amymontgomery.me

 

JOHN BLEK TRIO ( Irland )  24.7.2022

Der stets umtriebige Singer/Songwriter John Blek hat es tatsächlich geschafft in den letzten sieben Jahren sechs Alben zu veröffentlichen. Da kann man getrost den Hut vor ziehen. Das Lied „Salt in the Water“ von Bleks vorletztem Album „Catahrsis Vol.1“ wurde als Song of the Year bei den International Folk Music Awards 2018 nominiert. Die letzten Jahre ging recht turbulent zu und diese Aufregung scheint auch noch nicht abreißen zu wollen. Ein Leben auf Tour, Studioaufnahmen in Irland, Großbritannien, den USA und anderen teilen Europas halten den irischen Troubadour auf Trab. Er beherrscht es meistelich Geschichten zu erzählen und seine Konzerte kann man nur als Inspiration bezeichnen. Sein wundervolles fingerpicking und sein herzerquickender Gesang hüllen einen ein, in eine Decke die so gefühlvoll wie kunstfertig ist. Er ist eben ein Vollblutmusiker. Gefühlt zum 10. Mal in Norderstedt!

johnblek.com


 

BIRDS OF A FEATHER ( Schweiz )  3.8.2022

Singer/Songwriter, Folk & Pop Duo

Das Duo „Birds of a Feather“ wurde erst Anfang 2014 gegründet. Beide Bandmitglieder (Amy McKay und Ryan Leon) können aber gemeinsam auf eine beachtliche Karriere zurückblicken. So erhielten sie mit der früheren Band „TinkaBelle“ in Zusammenarbeit mit Warner Music Central Europe für ihre zwei Studioalben je einen „Gold Award“, durften mit Weltstar „Seal“ ein Duett einsingen, standen mehrmals als Opening Act von „Status Quo“ vor ausverkauften Stadien und und gingen mit „The Overtones“ auf Deutschland Tournee.

2014 wagten die beiden Künstler einen Neustart, eine Weiterentwicklung ihrer Musik und ihres Lebens nach unüberwindbaren Differenzen mit dem damaligen Management. Sie entschlossen sich, von ganzem Herzen dem Weg zu folgen, der ihnen erlauben würde, sich selber treu zu bleiben - Leben und Musik ohne Kompromisse.

Ihre erste EP „Light Up“ entstand in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Ger McDonnel (U2) in Dublin und führte die Birds 2016 mit zahlreichen Auftritten durch ganz Deutschland, Holland und Österreich.
Jetzt sind sie mit ihrem zweiten Werk „Rise Up“ auf Tour – bereit, ihre Flügel auszubreiten, voller Spannung, wohin ihre Songs und der Wind sie tragen werden.

www.birdsofafeathermusic.com/de

DAVID WADELL & HELLBOUND TRAIN ( USA )  28.8.2022

David Waddell, geboren in South Carolina, begann seine professionelle Karriere 1968 bei The Platters.

In den frühen 70er Jahren zog es ihn nach Nashville. Dort spielte er in einem Zeitraum von 10 Jahren unter anderem mit:

Townes Van Zandt, Billy Joe Shaver, Kathy Mateo, Willie Nelson, Don Everly, Richard Dobson, J.D.Sumner And The Stamps, Stella Parton, J.J. Cale , Marshall Chapman, Bobby Whitlock (Derek And The Dominos), George Cummins (Dr. Hook), Pat McLaughlin, Doug Dilliard, The Memphis Horns, Dicky Betts, Roy Buchanan, Dan Penn / Spooner Oldham, und Lonnie Mack.

David tourte durch Kalifornien und machte Aufnahmen zu J.J. Cale´s „#8“ (1981). Auf dieser J.J.Cale-tour, spielte Neil Young in San Jose und im Waldorf Theater, San Francisco mit der Band.

David zog nach Austin, Texas. Dort spielte er wieder mit seinen alten Freunden Billy Joe Shaver und Townes Van Zandt und arbeitete während zwei Jahren mit der Gitarren-Grösse Lonnie Mack. Bei zahlreichen Auftritten von Lonnie Mack’s Band in Austin spielte der gebürtige Texaner Stevie Ray Vaughan die zweite Gitarre. David arbeitete auch mit dem legendären Ronnie Lane.

Er freundete sich mit Blaze Foley an, mit dem er „Live at the Outhouse“ einspielte. Diese Aufnahme erreichte den 9.Platz unter den besten zehn TEXAS-Platten aller Zeiten.

The Characters wurden gegründet und nahmen „Act I“ auf – mit Calvin Russell. Es folgte „Crack in time“ unter dem Band-Namen Calvin Russell. Gemeinsam, mit Gary Craft, nahmen sie 5 Platten auf (New Rose Label) . Während 5 Jahren tourten sie immer wieder mit grossem Erfolg in Europa.

Zurück in Austin, spielte David Waddell auf 2 CD´s von Pat Mears, die er auch produzierte, 2 CD´s von Rich Minus und 2 CD´s des Schweizers Jimi Hofer. David sang „Big Cadillac“ auf dem Vol.II der Blaze Foley Tribute-CD. Es folgten 3 CDs mit The Keepers. Hier ist der Song „April in Paris“ erwähnenswert, den David zusammen mit Brad Bobinsky geschrieben hat. David Waddell spielte auch auf der Jesse Taylor Veröffentlichung „Texas Tatoo“.

David schrieb zusammen mit Billy Joe Shaver den Titel „Mother Trucker“, der auf den Alben „Highway of Life“ und „Rig Rocks“ erschien. 1999 nahm er mit Sheri Frushay „Scarlet Song“ auf und gewann den I.C.M.A.G in der Kategorie „Best Artist“

Den von David Waddell geschriebenen Titel „Real go getter“ ist auf der Jimmy Lee Jones CD „Real go gitter“ veröffentlicht, die Skeeters aus Alabama nahmen „Mother Trucker“ 2005 erneut auf. „Talk of the town“, das er mit Sheri Frushay gemeinsam geschrieben hat, ist auf Melissa Sellers´ CD als Duet mit David zu hören. Nashvilles Shoooting-Star Johnny Napp hat 2006 David’s „Stone Country“ mit Garth Brooks Band eingespielt.

David veröffentlichte sein erstes Solo-Album „Last one to know“ 2004 (auf TVZ records) und war Co-Produzent der Townes Van Zandt Veröffentlichung “ In the beginning“ (Compadre Records, 2004). 2004 spielte David mit J.J. Cale im Belmont Theatre, Nashville.

Gemeinsam mit seinem Bruder Leland gründete er im Oktober 2005 „Waddell Hollow Records“ und brachten Blaze Foley´s „Wanted more dead than alive“ heraus. Diese CD erreichte Platz 3 der Austin Chronicle 2005 Top10. Sie kletterte auf Platz 2 in den F.A.R.-Charts und gewann 2005 in der Kategorie „Historic“.

Die Waddell-Brüder spielten wieder mit Calvin Russell und nahmen 4 live-tracks für dessen US-Veröffentlichung „In Spite of it all“ (2006) auf.

Seit Oktober 2006 lebt David Waddell in Deutschland auf der Insel Reichenau im Bodensee. Er tourt solo oder mit seiner neuen Band „Hellbound Train“ durch ganz Europa.

davidwaddellhellboundtrain.reverbnation.com/

 

EILEN JEWELL & BAND feat. JERRY MILLER (USA)  29.8.2022

Eilen Jewell aus Boise/Idaho gehört zu den wenigen Frauen im Outlaw-Country-Genre. Im amerik. Rolling Stone heimst sie mit ihrem neuen, mittlerweile schon 9ten Album euphorische Kritiken ein. Zurecht: ihr Roots-Stil ist intentional nicht geglättet, sondern gefällt durch seine "Livetakes" mit denen die 12 Songs eingespielt wurden. Sie spielt mit Western Swing, Country, Gypsy, Folk, Old Timey und Rock; die Twanggitarren sind schneidend, die Instrumentierung geht weit über klassischen Country hinaus und ihre dunkle Stimme hebt ihr Songwriting auf eine ungeschönte, mitreissende Ebene. 

Eilen Jewell kommt aus Boise, der 200.000-Einwohner-Hauptstadt des US-Bundesstaats Idaho, und erscheint auf der Bühne meist in einem dunklen Kleid, manchmal mit Jeansjacke darüber, und immer in Cowgirlstiefeln. Beethoven-Sonaten, die sie im Auto ihres Vaters gehört hat, brachten ihr den Zugang zur Musik und zum Pianospiel. Als Teenager entdeckte sie die Plattensammlung ihrer Eltern, hörte sie durch und kaufte sich eine Gitarre. Seitdem zählt Eilen Jewell Bob Dylan, Howlin‘ Wolf, Billie Holiday und Bessie Smith zu den Künstlern, die sie geprägt haben. Sie wollte Musikerin werden. Bereits während ihrer College-Zeit, mit 19, bekam sie erste Auftritte in Santa Fe, New Mexiko, bis es sie dann nach Kalifornien zog. Die ruhig wirkende zierliche 37jährige, deren Lieblingsbuch „Portrait of the Artist as a Young Man“ von James Joyce ist, betrachtet diese Zeit rückblickend als eine „der schönsten meines Lebens“. Ihre aktuelle Veröffentlichung „Gypsy“ ist ein überwiegend entspanntes, flirrendes, aber manchmal auch düsteres und geheimnisvolles und doch jederzeit zugängliches Album geworden.

Zitat:
„Ein starkes Album einer starken Americana-Singer-Songwriterin. Prädikat: Berührt, unterhält und geht unter die Haut – Outstanding! Country.de

Eilen Jewell – Akustische Gitarre, Stimme
Jerry Miller – Elektrische Gitarre
Shawn Supra – Kontrabass
Jason Beek – Schlagzeug, Stimme

Eilen Jewell hat einen festen Griff um den Americana-Genre mit alternativer Country und Rootsrock als Ausgangspunkt.  2016 war Eilen Jewell mit Band auf dem Plakat in Tønder, und viele erinnern sich sicher an ihr hervorragendes Konzert auf der Open Air Bühne. Die amerikanische Songschreiberin und Sängerin Eilen Jewell (geboren 1979) hat ihren Namen nachdrücklich auf der internationalen Szene gefestigt. Sie kommt aus Idaho und begann ihre musikalische Karriere, als sie das College besuchte. Nach einem Aufenthalt in Los Angeles ging es nach Boston, wo sie Teil eines sehr aktiven Folkroots-Musikmilieu wurde. Hier war es, dass sie 2006 ihr erstes Album veröffentlichte. Seitdem sind es zu einer Anzahl von sowohl Studie- und Livealben geworden mit dem Studioalbum “Gypsy” von 2019 als Neuestes.

Ein Kritiker hat Eilen Jewells Stimme als ”irgendwo zwischen Billie Holiday und Neko Case“ bezeichnet, und ein anderer nennt sie ”eine Reinkarnation von Johnny Cash”. The Los Angeles Daily News schreibt über Eilen Jewell: “Manchmal ist sie dunkel und düster wie Lucinda Williams, andere Male trotzig und spielend wie eine frühe Peggy Lee aber immer Americana-authentisch wie die Gillian Welch-Tradition.” Auf dem Tønder Festival in Dänemark tritt Eilen Jewell mit Band auf danach spielt sie zum 3. mal im Norderstedter "Music Star" eines von nur zwei Konzerten auf ihrer diesjährigen Europatour. Auch diesmal dabei ist JERRY MILLER, eine Gitarrenlegende mit einer Vita die ihresgleichen sucht.

de.wikipedia.org/wiki/Eilen_Jewell        www.eilenjewell.com/

en.wikipedia.org/wiki/Jerry_Miller        de.wikibrief.org/wiki/Jerry_Miller

video  video  

 

JIM BOWS AND THE FLYCATCHERS (USA)  10.9.2022

Jim Bows & The Flycatchers spielen akustische Musik, die irgendwo in einer abgeschiedenen Berggegend der USA entstanden sein könnte. Beeinflusst von Bluegrass, Americana, Roots & Folk-Musik spielen Jim und seine Söhne Bensch und Josh gemeinsam und lassen ihre Finger fliegen. Mühelos wechseln sie zwischen Gitarren, Mandoline, Dobro und Bass. Ihre eigenen Songs sind echte "Feel-Good-Music", zu der jede und jeder unweigerlich mit den Füssen wippt.

jimbowsandtheflycatchers.com/home

 

TERRY LEE HALE DUO (USA)  12.9.2022

Die Songs auf “Bound, Chained, Fettered” sind Lektionen fürs Leben, wahre Geschichten, getragen von Hales emotionaler Stimme, die Hindernisse überwunden und Weisheit erworben hat. Es ist ein Album, das Bilanz zieht; ein Album, das die komplexen Zusammenhänge unserer Gegenwart zu erforschen versucht: “The fragile ties that bind, the heavy chains that hold us in place” – laut Terry Lee Hauptinspirationsquelle für sein neues Album. Die spärliche, aber immer noch detaillierte Produktion, verstärkt diese nachdenkliche Stimmung. Aber, was in den Liedern offenbart wird, ist letztlich positiv und menschlich. Hale geht es um Tiefe, nicht um bloße Wiederholung oder leichte Unterhaltung.

Um “Bound, Chained, Fettered” aufzunehmen, reiste Terry Lee nach Norditalien, um dort mit Produzent Antonio Gramentieri (Hugo Race, Dan Stuart) zusammen zuarbeiten, der vor allem für seine Arbeit mit Sacri Cuori bekannt ist: “Antonio is a fantastic arranger, guitarist and lap steel player. It has been years since I’ve worked with another guitar player and the timing really felt right for this new recording” – so Terry Lee.

Auch am Sound hat sich einiges im Gegensatz zum Vorgängeralbum “The Long Draw” geändert. Vielen der Songs unterliegen leichte Percussions und atmosphärische Geräusche. Ein subtiler Mix aus Piano, einer Hammond Orgel, dezentem Synthesizer-Einsatz, einer Bassclarinette, einem Baritonsaxofon, einem Mellotron und natürlich Gramentieri’s 6-saitigen Texturen, bildet die Grundlage für Hales nachdenkliche Geschichten.

Terry Lee Hale veröffentlicht seit mehr als drei Jahrzehnten seine Songs und Alben. Er wurde in Texas geboren, gilt weithin als einer der Paten der Seattle Szene (u. a. ist er der einzige Singer-Songwriter auf der bahnbrechenden 80er Compilation Sub Pop 200) und ist derzeit wohnhaft in Marseille. Sein Œuvre ist nicht bloß Americana, Roots-Musik oder Rock and Roll. Es umfasst all das natürlich, aber Hales Werk lässt sich nicht in Schubladen einordnen, ist – wie er selbst – ein echtes Original.

“Bound, Chained, Fettered” zeigt Hale tief in den Stärken seiner Stimme und seiner Songs verankert. Wie immer scheut er sich nicht, emotionale und musikalische Grenzen auszuloten. Hale präsentiert mit “Bound, Chained, Fettered” ein elegantes, fesselndes und sein wahrscheinlich bestes Album bisher.

www.terryleehale.com/


 

 

THE MENTULLS (GB)  15.9.2022

"Recipe For Change“ ist das dritte Album der Mentulls und erscheint am 22. Oktober auf ProgBlues Music. Die erste Single „Easy To Walk Away“ wird dann am 27. August veröffentlicht. Das Album folgt dem von der Kritik gefeierten 'Reflections' aus dem Jahr 2015 [gemastert vom legendären Ingenieur Ray Staff in den AIR Studios von George Martin]. Es ist das erste mit dem Sänger und Multiinstrumentalisten David Neil Crabtree neben den Gründungsmitgliedern und Brüdern Andrew und Jamie Pipe, die Gitarre bzw. Keyboard spielen. Davids eigene Arbeit als Singer/Songwriter wird hoch gelobt. Andrew ist nominiert für die British Blues Awards, einer der jüngsten, die zwei Jahre in Folge für den Award nominiert wurden, während Jamie mit einer Vielzahl von Top-Künstlern außerhalb von The Mentulls zusammenarbeitet .

'Recipe For Change' ist progressiv, aber super eingängig und zugänglich; Ziel ist es, ein musikalisches Gleichgewicht zu schaffen, wie es Künstler wie Genesis, Toto, Peter Gabriel, Journey und Rush in den späten 70ern und frühen 80ern taten. Die Band tourte mit legendären Acts wie Wishbone Ash, Focus und Walter Trout und ist auch auf den großen Festivalbühnen zu Hause und teilt sich die Rechnung mit Bands wie The Stranglers, Feeder, FM und Cats In Space.

„Recipe For Change“ wurde im Laufe von 4 Jahren geschrieben, aber es war während des Lockdowns unmöglich, während einer Tournee aufzunehmen. Während des Schreibens und Aufnehmens des Albums erkannte die Band, dass ein Konzept im Entstehen war. Das fertige Album enthält eine Gruppe von Songs, die sich um die Geschichte eines Menschen drehen, der sich nach dem Landleben und einer einfacheren Lebensweise sehnt, nachdem er dem Stadtalltag und all seinen Zwängen überdrüssig geworden ist.

Die Band sagte: „Recipe For Change hat viele Stunden Arbeit und Hingabe von allen Beteiligten gekostet und wir sind alle unglaublich stolz auf diese Platte. Es ist in vielerlei Hinsicht ein Traumalbum für uns. Dies ist definitiv ein Album für jeden, der melodische Rockmusik liebt, mit komplizierten, progressiven Instrumentalabschnitten, großen Refrains und herzlichen Texten.“

„Recipe For Change“ wurde vom Team aus Wayne Proctor (der auf dem Album auch Schlagzeug spielt) und Andrew Pipe produziert. Es enthält auch Oli Brown von Raven Eye, der Backing-Vocals hinzufügt. Die Songs wurden von Andrew zusammen mit David, Jamie geschrieben und es gibt drei Songs, die zusammen mit dem angesehenen Songwriter John P. Taylor geschrieben wurden.

Der Titel „Recipe For Change“ steckt voller Qualität und spiegelt das zugrunde liegende Konzept wider, aber auch, dass er eine neue Ära für The Mentulls und einen Stilwechsel markiert. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt, um sich anzusehen, was diese großartige britische Band sich ausgedacht hat.

 

Hier die Album Kritik des grossartigen Meisterwerks von 2015:

"Reflections" ist das dritte Album der britischen The Mentulls. Vorgänger waren "The Long Road To Home" (2011) und "Time Flies" aus dem Jahr 2012. Gitarrist Andrew Pipe wurde in zwei aufeinander folgenden Jahren (2012/2013) bei den Britisch Blues Awards in der Kategorie der jungen Künstler nominiert.
Zusammen mit seinem Bruder Jamie Pipe (Keyboards) und dem Schlagzeuger Nick Coleman bildet er das Power-Trio The Mentulls, dessen Bandname sich von Jethro Tull ableitet.
Blues ist die Wurzel der "Reflections"-Musik und die drei Künstler lieben es, dieses Genre mit dem Classic Rock zu vermischen. Keine schlechte Idee. Davon war auch Wayne Proctor (unter anderem King KingThe Nimmo BrothersTill BennewitzOli Brown) überzeugt, denn er hat die Platte produziert. Als Special Guest für "Time To Focus" hat Aynsley Lister gewinnen können.
Zuletzt genannter Track und "Reflections II" sind die Instrumentals der Scheibe und beide Stücke fallen beim Hörer auf fruchtbaren Boden. Die Gitarren-Exkursionen sind wunderbar und im gemeinsamen Spiel kreieren Aynsley Lister sowie Andrew Pipe den auch von Wishbone Ash bekannten Twin-Sound. Klasse! "Time To Focus" darf auch im Zusammenhang mit der niederländischen Band Focus gesehen werden. Beide Lieder, übrigens auch die längsten auf der CD, sind ein Festival der Gitarren-Klänge.
Der Titeltrack beginnt mit einigen die Wange schmeichelnden Gitarrenklängen und entwickelt sich zu einer wunderschönen Blues-Ballade mit dynamischen Intermezzi. Hammer, dieser Andrew Pipe weiß, wo man auf dem Sechssaiter die richtigen Töne trifft. Famos! "Silverbird" bringt die Scheibe richtig in Schwung. Man wird Blut lecken und mehr wollen. The Mentulls bedienen dieses Verlangen.
"Commotion" ist ein melodisch ausgereifter Rocker und verfügt über eine herrliche Gitarren-Hookline. Gesanglich ist Andrew Pipe auf der Höhe der erforderlichen Dinge. Seine Stimmbänder bestehen den Blues-/Classic Rock-Test.
Jamie Pipe kann seine Virtuosität auf den schwarzen und weißen Tasten voll ausspielen. Seine musikalische Flexibilität pendelt auf Augenhöhe mit seinem Bruder genüsslich zwischen prägnantem Ausdruck und flächendeckenden Teppichknüpfereien, die definitiv bereichernd sind.
Auf überzeugende Weise verbindet "Home Tonight" den Blues Rock mit seiner Classic-Spielart und abermals bereiten The Mentulls dem Hörer einen eingängigen Zugang zur Nummer.
Mit "Can't Slow Down" geht es auf den direkt auf den Pfad des Funk. Wah Wah-Aktionen und großformatige Keyboards lassen den Track zu einer Art "Reflections"-Hymne werden. Der Schlagzeuger Nick Coleman machte auf dem oben erwähnten Konzert von seiner Körpersprache her einen ziemlich zurückhaltenden Eindruck, aber seine Fähigkeiten sind bestimmt nicht zu unterschätzen. Er ist das stabile Rückgrat der Combo und ist so etwas wie der Dynamo des Trios.
"Speaking In Silence" rundet den tollen Eindruck der vorherigen acht Lieder perfekt ab. In relativ ruhigen Fahrwassern geht es im phasenweisen Gitarren-Twin-Sound in den Bereich der Träumereien. Dazu liefert Jamie Pipe wunderschöne Retro-Keyboardklänge und im zweiten Teil des Tracks gibt es quasi kein Halten mehr, denn Andrew Pipe muss noch ein furioses Solo obendrauf setzen. Mit relaxten Momenten verabschiedet man sich dann endgültig vom Hörer. Aber es gibt ja die Repeattaste.
The Mentulls haben mit "Reflections" den Rückspiegel des Blues-/Classic Rocks sehr präzise justiert und schauen selbstredend auch geschickt in die Gegenwart. Die drei Burschen sind jung und wenn sich das Trio auf dem Fundament von vorliegendem Album und zwei Vorgängern stetig weiterentwickelt, dann stehen die Tore der Zukunft ziemlich weit offen.
Line-up:
Andrew Pipe (vocals, guitar)
Jamie Pipe (Hammond, Rhodes, Wurlitzer, piano)
Nick Coleman (drums, percussion)

Special Guest:
Aynsley Lister (guitar - #8)

 

www.thementulls.com


PAUL O`BRIEN 18.9.2022 ( Irland )

Der in Kanada – British Columbia lebende Musiker Paul O’Brien erfrischt seine Zuhörer mit seinen Liedern und fasziniert durch musikalisch ausgereifte Arrangements. Seine in den Liedern spürbare Lebensfreude begeistert. In England aufgewachsen, und durch die Wurzeln der irischen Großeltern geprägt zieht sich die keltische Musik wie ein roter Faden durch seine abwechslungsreichen Songs. Diese Lieder prägen sich beim Zuhörer ein, wollen wieder und wieder gehört werden.

Paul O’Brien ist ein Sänger, Songwriter und Instrumentalist, der die Gabe besitzt, direkt in das Herz der Geschichte vorzudringen und seine Zuhörer dorthin mitzunehmen. In Irland geboren, aber in England irisch katholisch erzogen, verbrachte er die ersten 20 Jahre seiner Musikerlaufbahn in Pubs, auf Festivals und Privatfeiern, und brachte seine traditionelle keltische Musik nach England, in die USA und den mittleren Osten. In seinen sensiblen Songs klingen die Erinnerungen an seine keltische Heimat nach. 2004 zog er mit seiner Familie in den Nordwesten Kanadas, um als Lehrer in Victoria, British Columbia, neu anzufangen.

O’Briens Vollzeitjob wurde  bald zum Teilzeitjob, bis er ihn ganz aufgab, um sich wieder komplett seiner Musikerkarriere zu widmen. Neben seinen regelmäßigen Auftritten in und um seine Homebase Vancouver Island startete O’Brien seine internationale Karriere. Nachdem er Anfang 2009 durch England, Schottland und Irland getourt war, wurde er von einem renommierten deutschen Label, Stockfish Records,gesignt.  Seitdem tourt O’Brien regelmäßig durch Europa.
Drei Alben (Plastic und Walk Back Home,Long may you sing) sind in Deutschland von Paul O´Brien erschienen. Seine Konzerte begeistern eine wachsende Zuhörerschaft.
Auf der SPRING – TOUR 2016 präsentiert er eine ganz besondere Mischung: Zum einen seine eigenen Songs, meist autobiografische Geschichten die durch eine gekonnte Mischung aus traditioneller irischer Musik und Elementen aus Pop und Jazz eine Dynamik und Lebendigkeit erhalten, die bei all seinen Konzerten spürbar ist. Zum anderen seine Lieblingssongs kanadischer Songwriter wie Neil Young, Joni Mitchell, Gordon Lightfoot oder Leonard Cohen, die er auf seiner aktuellen CD veröffentlicht hat. Paul O’Brien versteht es immer, seine Zuhörer in jede seiner Stimmungen mitzunehmen, egal ob die Songs stimmungsvoll rhythmisch oder nachdenklich ruhig präsentiert sind.“Für die Aufnahme dieser Kollektion habe ich mir ein paar künstlerische Freiheiten erlaubt und ich hoffe wirklich, niemandem damit zu Nahe zu treten. Aber es war mir wichtig, wenigstens etwas von mir selbst einfließen zu lassen.“

O’Brien ist ein Songwriter mit tiefen Wurzeln und weitem Horizont. In der langen Tradition der Folkmusiker zollt er seinen musikalischen Wurzeln Respekt, in dem er Gitarre, Mandoline und Bodhran, die traditionelle irische Trommel, unterrichtet. (Er ist übrigens ein virtuoser Bodhran-Spieler, der sein Publikum bisweilen mit einer Trommel-Einlage zu hypnotisieren versteht.) Aber auch zahlreiche andere Stilrichtungen -von Irish Folk bis Reggae – haben seine Musik von Beginn an beeinflusst. Die Kombination aus seinen Erfahrungen als Immigrant, Musiker und Lehrer, aus seinem Instinkt für Humor und für das Erzählen von Geschichten und aus seiner Empathie für Außenseiter macht ihn zu einem einfühlsamen und gleichzeitig sehr unterhaltsamen Künstler. Seine Konzepte sind dynamisch, und die Verbindung zu seinem Publikum greifbar. Kein Raum ist zu groß oder zu klein für ihn. Innerhalb eines Songs schafft er Stimmungen von Begeisterung bis hin zu der regungslosen Stille zurückgehaltener Tränen. Paul O’Brien singt mit Wut und Trauer über Folgen von Ignoranz und mit Freude und Dankbarkeit über die natürliche seiner neu gewonnenen Heimat auf Vancouver Island. Er erzählt Geschichten über Familie, Liebe, über das Gefühl der Fremdheit als Auswanderer, über die Einsamkeit, wenn man sein Zuhause verlässt und an einem fremden Ort neu beginnt… und über unverbesserlichen Optimismus und den Reiz neuer Abenteuer. Seine ehrlichen, fassbaren Songs beschreiben den ständigen Tanz von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

„… es klingt satt, weich und transparent, alle Stimmen und Instrumente lassen sich bestens orten, die Musik hat Platz zum Atmen und entfaltet Dynamik. Nicht umsonst gehören Stockfisch-Produktionen zur Referenzklasse. Genau hier darf sich auch dieses rundum gelungene Werk einreihen.“ Jens Hausmann

„… Tatsächlich sind O´Briens musikalische Diamanten für einen derartigen (Stockfisch-)Feinschliff wie geschaffen. Geprägt von teils an Chris Jones erinnernder Gitarrenarbeit des Studioprofis Uli Kringler erhält manche Song-Perle neuen Glanz. Obwohl im typischen Stockfisch-Sound Musiker wie Hans-Jörg Maucksch am Fretless Bass auf Anhieb erkannt werden können, steht dennoch stets die charismatische Stimme des in Kanada lebenden Songwriters im Vordergrund. Die Songs klingen behutsam entschleunigt, gewinnen an ruhiger Kraft und Tiefe, die Texte seiner sensiblen Geschichten lassen sich mühelos verfolgen.“ AKUSTIK GITARRE

www.paulobrien.ca    The Listener

 

T.G. COPPERFIELD 23.9.2022 ( D )

Thilo George Coppperfield ist ein Rock’n’Roll-Songwriter mit Wurzeln in Americana und Blues.

Auch bekannt als die treibende Kraft hinter den südlichen Rockern 3 Dayz Whizkey, wo er seine Fähigkeiten als Gitarrist und hochtalentierter Songarchitekt verfeinerte. 2017 entstanden seine erste Solo-Platte (T.G. Copperfield) und der ambitionierte Nachfolger The Worried Man, ein Konzeptalbum und Rock’n’Roll Dystopia, das auf der aufregenden Geschichte des Antihelden Evil Eye basiert und ebenfalls 2017 veröffentlicht wurde.

2018 war ein arbeitsreiches Jahr, das mit der Veröffentlichung von TUNES FOR GEORGE begann. Eine 6-Songs-EP basierend auf der Erinnerung an Copperfields verstorbenen Vater. Aufgenommen in einer eintägigen Session ist dies wirklich ein sehr persönliches Stück Rock and Roll in der Tradition klassischer und zeitloser Songs, die für die Ewigkeit gebaut wurden. SWEET HONEY ist die zweite EP, die 2018 veröffentlicht wurde. Eine Songsammlung mit einer All-Star-Besetzung großartiger Sänger. Wieder live im Studio als Hommage an Sommer und Freundschaft aufgenommen. 2019 entstand seine neue, von der Kritik hochgelobte Schallplatte „Magnolia“ mit einem Sound, der an klassische Alben der 70er Jahre erinnert, die speziell für ein High-Fidelity-Hörerlebnis auf Vinyl gemischt wurden.

Seine handverlesene ELECTRIC BAND ist das starke Live-Fundament für den Vintage Copperfield Sound. Die aktuelle Besetzung ist Michael „Air“ Hofmann am Schlagzeug, Michael „Don Karlos“ Karl am Bass und Claus „Leslie“ Baker am Keyboard. Großartige Musikalität und Finesse treffen auf ungezwungenes Gefühl und tiefes Verständnis für die Wurzeln von Rock and Roll.

Vor uns liegt das Album „Crank it up in Nashville“, aufgenommen in Nashville, TN, mit dem Produzenten Caleb Sherman, dem Bassisten Brandon Roberts und dem Schlagzeuger Christopher Williams, der auch in der aktuellen Besetzung der legendären deutschen Band Accept spielt. Ein emotionales Stück Rock and Roll, das Copperfields Können als Musiker und Songwriter einmal mehr unter Beweis stellt.

Der Mastermind von 3 Dayz Whizkey und umtriebige Rock and Roller, Tilo George Copperfield veröffentlicht nun mit T.G. COPPERFIELD sein erstes Soloalbum, das er auf der Tour 2022 spielen wird.

Darauf befinden sich 12 Tracks, auf denen der talentierte regensburger Songwriter mit abgeklärter Coolness das breite Spektrum moderner Americana Musik auslotet.

Unterstützt wird der Gitarrist und Sänger dabei von einer All-Star-Truppe aus München rund um Produzenten und Drummer Dr. Will, der zusammen mit Wizards Bassist Jürgen Reiter das starke Rhytmusfundament dieser Platte bildet. Mit Ludwig Seuss an den Keys (Ludwig Seuss Band, Spider Murphy Gang) ist ein weiterer grandioser Musiker an Bord.

Copperfield wollte sich nach drei erfolgreichen Studioalben und einer Livescheibe mit 3 Dayz Whizkey bewusst neuen Einflüssen aussetzen und legt hier seine bislang persönlichste Platte vor.

Dabei fällt hier vor allem eine unglaubliche Vielschichtigkeit auf, bei der die Farbpalette von einer reinrassigen Countrynummer (Life in hell) über angezerrten Funk (Diabolo) bis Classic Rock (Going down fighting) reicht. Eine bluesgetränkte Produktion, die vor Ideen und Atmosphäre lebt, Humor hat und ein massives Fundament für die Solokarriere von T.G. COPPERFIELD ist.

www.tgcopperfield.com


 

SAM WEBER BAND 28.9.2022 ( USA )

Sam Weber ist ein Singer-Songwriter und Multiinstrumentalist im Stile von Jackson Browne, The Band, The Wood Brothers und Gillian Welch. Die Jahre, die er zu Hause in North Saanich, BC, mit der Verfeinerung seiner Songs verbracht und in Studios in Los Angeles, CA, gearbeitet hat, haben Webers Handwerk zu einem feinen Punkt verfeinert.

Webers Album »Everything Comes True« aus dem Jahr 2019 enthielt eine Reihe hervorragender Songs und eine hochkarätige Besetzung mit Musikern von der Westküste und wurde von den Kritikern hoch gelobt.

Im Jahr 2022 kehrt er mit dem ambitionierten Nachfolgealbum Get Free zurück und erstmals mit seiner grossartigen Band auf Europatour.

www.samwebermusic.ca

 

DOGHOUSE ROSES 30.9.2022 ( Schottland )

Iona MacDonald und Paul Tasker sind eines der bekanntesten Duos Schottlands. Ihre Songs sind warm und vertraulich und MacDonalds honigsüße Stimme ergänzt Taskers Gitarrenpicking hervorragend. Doghouse Roses werden oft mit der Sandy Denny-Ära der Fairport Convention und anderen Größen aus dieser Zeit verglichen und Americana UK bezeichnete sie nach einer ausverkauften Headlineshow beim Celtic Connections-Festival in Glasgow als „unsere Version von Gillian Welch und David Rawlings.“ Das Duo spielt seit 15 Jahren zusammen und kombiniert einzigartig Harmonie-Gesang mit Gitarren und Clawhammer-Banjo. Im November 2019 veröffentlichten sie mit großem Erfolg ihr viertes Album. Die Doghouse Roses haben sich einen Ruf in Großbritannien und Mitteleuropa etabliert und tourten allein und als Mitglieder von Robert Fisher’s Willard Grant Conspiracy, sie haben gejammt und Songs getauscht mit den E-Street-Band-Mitgliedern Eddie Mannion und Vinnie Lopez gejammt und sich die Bühne mit Bands wie The Mavericks und Television geteilt.

doghouseroses.net                All My Days          On My Mind

 

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