Konzertinfos

Music Star, Norderstedt, Marktplatz 11

WALTER SALAS HUMARA & BAND ( USA ) – 23.5.2016

Legendary Alt.Country / Americana

Der Name klingt so unverwechselbar wie, der Mann dahinter: Walter Salas-Humara! Vor mittlerweile fast 30 Jahren trat dieser vielseitig talentierte, bis auf den heutigen Tag neuen Einflüssen gegenüber offene und stilistisch wandlungsfähige Künstler erstmalig in Erscheinung: als charismatischer Leadsänger und Songschreiber der Alt.Country Rock-Pioniere THE SILOS, die auch in der Nachbetrachtung einen enormen Einfluss auf die frühe, noch deutlich untergründige, No Depression-gefärbte Americana-Szene gehabt haben. In all den Jahren hat Salas-Humara nicht nur seine Silos ständig wiederbelebt und mit ihnen etliche Platten veröffentlicht, sondern an so vielen verschieden anderen Projekten mitgewirkt, dass man es eigentlich gar nicht glauben mag, dass sein neues Solowerk erst das dritte reguläres Non-Silos-Album unter eigenem Namen sein soll - dabei sogar das erste seit über 18 Jahren!
THE SILOS aus New York gehörten ab 1985 zur besonderen Gruppe all jener Critics' Darlings-Bands, die - ähnlich wie Velvet Underground, die späten Byrds, Television, die Feelies oder Green On Red - einfach zu gut und ihrer Zeit voraus waren, um ihre eminent einflussreiche Musik so verkaufen zu können, wie sie es verdient hätten. Sie standen besonders mit ihren frühen Alben (Cuba!) für sensiblen, klugen, einprägsamen amerikanischen Indie-Pop goes Alt.Country-Rock der Königsklasse, der die Rezensenten begeisterte und sich in den Jahreslisten der einschlägigen Rock-Magazine platzierte. Nach einigen Wirren der 1990er/2000er Jahre, als die Band im Americana-Boom unterzugehen drohte, meldete Walter Salas-Humara 2011 mit weitgehend neu formierten Silos und dem famosen, kraftvollen "Florizona" auf Blue Rose Records wieder Ansprüche an.
Und nun also CURVE AND SHAKE: allerdings keine weitere Episode in der ewigen Silos-Geschichte, sondern ein Soloprojekt mit recht unterschiedlichen Facetten als Nachfolger! Ähnlich wie zu Zeiten von "Lagartija" (1988) und "Radar" (1995), seinen ersten beiden Alleingängen, hat sich bei Walter Salas-Humara ein Haufen Songs angesammelt, die er für nicht zwingend Silos-tauglich hielt, die eher eine Sonderbearbeitung erfahren sollten. Das neue Album überzeugt als Gesamtwerk mit seiner großen Qualität und all den feinen Kleinigkeiten, die es hier zu entdecken gilt. So hat der Singer/Songwriter seinen ungebrochenen Status als wichtiger Independent-Musiker sowie Darling der Alt.Americana/NoDepression-Szene mal wieder kräftig untermauert!

http://waltersalashumara.com
http://thesilos.net
https://en.wikipedia.org/wiki/The_Silos

videos: Porque No  You Look Like Sheila   The Only Love

 

 

ROBERT JON AND THE WRECK ( USA ) – 30.5.2016

Dass Kalifornien ein heißes Pflaster für Southernrocker darstellt, hat sich schon lange unter den Fans des Genres herumgesprochen. Dass Robert Jon & The Wreck Kinder dieser Straße sind, weiß man spätestens seit zwei Sechs-Song-EPs: "Rhythm Of The Road" vor eineinhalb Jahren und "The Red Bull Sessions" vor ein paar Monaten erschienen. Speckig-dreckigen Southern Rock servierte uns hier das Quintett um den Bandleader Robert Jon Burrison - irgendwo zwischen Blackberry Smoke undZach Williams Reformation verortet. Zwei 'Hausnummern', bei denen der Kenner sofort hellhörig werden sollte...
"We are a Southern Rock band out of Southern California. We travel the nation, drink whiskey, and play the music we love."So beschreiben sich die 5 Jungs um Robert Jon selbst und diese Band aus Southern California rockt ganz gewaltig. Ein absoluter Southern Rock Tipp!
Ihre gemeinsame musikalische Reise begann im Februar 2011. Innerhalb von 6 Monaten hatte die Band nicht nur eine nationale Tour in Angriff genommen, sondern auch ihr Debüt-Album "Fire Started" veröffentlicht. Robert Jon & the Wreck begeisterte die Fans von Seattle über Boston nach South Carolina und überall dazwischen und liefert Auftritte voller Leidenschaft und einer Rohheit, die unmöglich zu fälschen ist. Anfang 2013 ging die Band wieder ins Studio. Das neue Material war noch kantiger und kam beim Publikum noch besser an. Schließlich gewann Robert Jon & the Wreck den Titel "Best Live Band" bei den 2013 Orange County Music Awards zusammen mit Nominierungen in den Kategorien "Best Rock" und "Best Blues". Mit dem zweiten Album und vielen Konzerten sollten sich die Fans darauf vorbereiten von der Kraft, die die Band Robert Jon & the Wreck antreibt, mitgerissen zu werden. Robert Jon & the Wreck bieten mit ihrem aktuellen Album „Glory Bound“ süffigen Southern Rock mit Blues-Gespür, satten Orgelklängen, ruppigen Gitarren und ebensolchem Gesang, rotzig und bourbongeschwängert, in Abwandlung eines alten ZAPPA-Themas: „I want my Whiskey and I want my beer, so come on Devil, do you hear!“
FAZIT: Die Band bietet urwüchsigen Southern Rock, der seine Ahnen kennt. Durchsetzt mit fetten Orgelparts, krachenden Gitarren, treibenden Rhythmen und rauen Vocals. Whiskey, der Teufel und die Liebe machen’s möglich

http://www.robertjonandthewreck.com

Videos: On The Run    Gypsy Of Love    Blame It On the Whiskey


FESTIVAL AM SEE X

Norderstedt Stadtpark, Waldbühne 4.6.2016 ab 18°° Uhr !


1. LEEROY STAGGER BAND ( Kanada ) – 8.6.2016

Seit sechs Jahren bereits gehört Leeroy Stagger zur Blue Rose-Familie. Sein Blue Rose-Debüt Everything Is Real markierte 2009 eine  Steigerung in puncto Professionalität im Vergleich zu seinen früheren Werken - Stagger durfte sich fortan mit Vergleichen zu den ganz Großen der Branche schmücken, also z.B. Steve Earle, Tom Petty, Paul Westerberg, John Mellencamp oder Ryan Adams. Was ihn natürlich nicht davon abhielt, sein ganz eigenes CanAmericana/Prairie Rock-Ding weiterhin durchzuziehen: eine kerngesunde Mischung aus klassischem Country Rock, hooklined Guitar Pop, Heartland Rock, Alt.Country, rohem Roadhouse Rock, Singer/Songwriter und semiakustischen Folk Rock-Balladen im Einklang mit ehrlichen, ungeschminkten Lyrics, in denen er sich gerne über fehlgeleitete Politik oder soziale Themen individueller und globaler Art auslässt.
Zwei Jahre nach der gefeierten Truth Be Sold-CD überrascht uns Stagger mit einem nächsten Volltreffer. Dream It All Away ist das vielleicht persönlichste Album seiner Karriere geworden, auf dem er die letzten für ihn extrem emotionalen Jahre verarbeitet. Die Geburt seines Sohnes stellte ihn vor bisher unbekannte Aufgaben, ein Plattenvertrag, der seinen Lebenstraum erfüllen sollte, kam nicht zustande. Die Folge waren schwere Depressionen, die es ihm unmöglich machten, seinem Job als Musiker nachzukommen. Er war drauf und dran, seine Karriere an die Wand zu fahren. Irgendwie kam er doch aus diesem Nebel heraus und die Geschichten lagen offen vor ihm – Vertrauen und Kämpfe, Geburt und Wiedergeburt, Liebe und Dunkelheit – das Ergebnis ist Dream It All Away, eine Mischung aus lauten und rauhen Rock-Songs, umgeben von einfühlsamen Balladen.
Dream It All Away ist der Soundtrack eines Songwriters, der das 12. Jahr mit unermüdlichen Aufnahmesessions, Tourneen und das Entdecken und Dokumentieren von Gutem, Schlechtem, Glücklichem und Traurigen abdeckt – die wahre Freude und Routine eines Troubadours.
http://leeroystagger.com

videos: Brothers   I Believe In Love  Capitalism ( Must Die! )

2. DAN BAIRD AND HOMEMADE SIN ( USA )

Als Leadsänger der US-Grössen GEORGIA SATELLITES stürmte DAN BAIRD in den 80ern die Charts mit "Keep Your Hands To Yourself" und genauso wie sein Solo-Hit "I love you period" läuft das heute noch in den Rock-Radios rauf und runter. Aktuell ist Dan mit seiner eigenen Band HOMEMADE SIN unterwegs und in den meissten Genres würde man bei HOMEMADE SIN längst von einer "Soupergroup" sprechen: neben MAURO MAGELLAN, GEORGIA SATELLITES Ur-Drummer und der Rock'n Roll Schlagwerker schlechthin gehört noch WARNER E. HODGES zur Band. Letzterer war mit seiner Stammkapelle JASON & THE SCORCHERS und seinem rasiermesserscharfen und energiegelandenem Gitarrenspiel maßgeblich an der Entstehung von Cow Punk und wildem Country-Rock'n Roll beteiligt. Schon jeder für sich wäre ein Garant für eine schweißtreibende, mitreißende Show!!! Zusammen sind sie ein Rock-Schlachtschiff, das aus allen Rohren feuert!!!

www.danbairdandhomemadesin.net

videos:  Live On MTV     Keep Your Hands To Yourself    Live on Letterman

 

 

HANNAH ALDRIDGE & LILLY HIATT ( USA ) – 7.6.2016

hannah-aldridge.com lillyhiatt.com


WYNNTOWN MARSHALS ( Schottland ) – 9.6.2016

Schotten, die den Amis zeigen, wie Alt.Country zu klingen hat? Doch, das gibt es! The Wynntown Marshals aus Edinburgh klingen nun bereits zum dritten Mal amerikanischer als viele Yankees. Dennoch: Zu US-Westcoast-Feeling mit Rickenbacker 12-String und feinem Harmoniegesang und Pedal-Steel-Abstechern auf Country-Terrain gesellen sich auf ´The End Of The Golden Age´ auch einige Anleihen bei den britischen Pop-Helden der 60er und den von ihnen inspirierten Amerikanern (Big Star, Jayhawks, Velvet Crush, Wilco etc). Das sorgt dafür, dass The Wynntown Marshals mit ihrem ebenso zeitlosen wie harmonieintensiven Dreiklang aus Folk, Rock und Pop mehr sind als nur ein Abziehbild der üblichen Verdächtigen. Eine prima Sache!
https://www.thewynntownmarshals.com

videos: Low Country Comedown   Blindsided   There Was A Time     Canada

 

 

 

THE DITCHRUNNERS ( USA ) – 21.6.2016

Rebel Country Punk Rock aus Wisconsin. Nicht mehr und nicht weiniger. Klar ist, dass sie von keinen Geringern wie Johnny Cash, George Jones, Waylon Jenningsund vielen anderen „bad ass country playing Pionieren dieses Genres beeinflusst wurden. Honky Tonk Country Punk Rock von Outlaws für Outlaws.

https://www.facebook.com/Ditchrunners/
https://www.bandpage.com/TheDitchrunners
http://www.theditchrunners666.com

videos: Not Everybody Likes Us    Ghost Train    Street Rat and Yankee Yell

 

THE HENHOUSE PROWLERS ( USA ) – 22.6.2016

Bluegrass vom Feinsten. Die Henhouse Prowlers kommen aus Chicago und treten weltweit als Powerhouse Bluegrass String Quartett auf. Alle Mitglieder der band teilen sich ein Mikrofon wodurch jedes mitglied permanent in bewegung ist. Das amerikanische Kultusministerium hat Ihnen jüngst eine Afrika Tour spendiert. Die Coverversion des Songs "Sitya Loss" gespielt in Norderstedt und geschrieben vom ugandischen Superstar Eddy Kenzo stellte dieser auf seine Seite und der Song erreicht in eienr Woche Millionen Hits....

henhouseprowlers.com

videos: Sitya Loss    Higher and Higher    Drunk Again

 

KENNETH BRIAN BAND ( USA ) – 28.6.2016

Southern Rock 'n' Roll, Americana

Die Southern Rock-Götter applaudieren kräftig und laut Beifall... wegen der Kenneth Brian Band. Der hagere Mann, mittlerweile in Nashville beheimatet, hatte unter eigenem Namen bereits im Herbst 2008 ein Album mit dem Titel "Fallin Down Slow" veröffentlicht. Jetzt heißt es "Welcome To Alabama" und durch seine neun Eigenkompositionen und einer Dickey Betts-Nummer mischt der Mann mit seiner Band und einigen bemerkenswerten Gästen die Southern Rock-Szene auf. Er hat alle Trümpfe in der Hand.
Bei Brians musikalischer Vergangenheit verwundert es schon etwas, dass er bei diesem Genre gelandet ist, denn er spielte in Country-, Metal- sowie Punk-Bands. Aber die musikalischen Wege dieses Künstlers scheinen genauso verschlungen, wie seine Herkunft aus West Virginia und seiner an der Küste Floridas verbrachten Jugend.
Kenneth Brian, der Rebell des Country Rock, hat vor zwei Jahren besagtes hochgelobtes Debütalbum “Welcome To Alabama“ veröffentlicht und ist seit dieser Zeit der Dauer-Opener für Country-Star Lucinda Williams, mit der er mehrere Touren kreuz und quer durch die USA absolviert hat. In seiner Band präsentiert Brian immer wieder Weltklasse-Musiker wie den Tom Petty & The Heartbreakers-Schlagzeuger Steve Ferrone oder auch den leider mittlerweile verstorbenen Keyboarder Ikey Owens. Letztgenannter (u. a. The Mars Volta, Jack White) stieß während der Aufnahmen für die aktuelle EP “Black Bird“ zur Band. Dieses Konzert sei allen Freunden echter unverfälschtem Südstaatenrock nahegelegt.

http://www.kennethbrianband.com

videos: Something Better    Prayer For Love    Welcome To Alabama

 

 

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