Konzertinfos

VARGAS BLUES BAND ( Spanien ) – 7.5.2017

Javier Vargas wurde in Madrid geboren und wuchs in Argentinen auf.

In den 70ern zog Javier in die USA um Musik zu studieren, Er lebte in Nashville, Tennessee, und in Los Angeles. Er spielte in Clubs und in vielen Sessions mit namhaften Musikern wie Alvin Lee oder Roy Buchanan, die seinen Stil beeinflussten.

1990 gründete er die Vargas Blues Band. Das Album „Texas Tango" wurde in Zusammenarbeit mit Double Trouble, der ehemaligen Band von Stevie Ray Vaughan, sowie Larry T. Thurston (Blues Brothers) und Preston Shannon aufgenommen.

1996 spielte die Vargas Blues Band u.a. das Montreux Jazz Festival und Javier Vargas wurde von Carlos Santana eingeladen mit ihm zusammen zwei Songs im Le Zénith in Paris zu spielen. Weitere Einladungen folgten für Madrid und Paris während der Supernatural Tour.

Javier wurde nun von Lenny Kravitz eingeladen, als Gastmusiker auf seiner Spanien-Tour 2012 mitzuwirken. 

Ob Rock, Blues, Soul, Funk oder Latin-Rock, die Liebe und Leidenschaft zur Musik scheint ihm angeboren zu sein. Vargas hat sich in über 40 Jahren im Musikbusiness zum erfolgreichsten und vielfältigsten Gitarristen und Songwriter in der spanischen und latein-amerikanischen Musikwelt entwickelt. Seine veröffentlichten Alben verkauften sich bis dato mehr als 750.000 Mal.
Nach ihrem „Heavy City Blues“ Album, ist die Vargas Blues Band frisch aus ihren Studios in Madrid mit ihrem bis jetzt wohl besten Werk zurück. Die ersten Kritiken von internationaler Presse und Rückmeldungen von Fans beschreiben „From The Dark“ als Meisterwerk. Die neue Scheibe wird sicher dabei helfen die Marke ´Bluesy slide guitar slide´ der spanischen Rocklegende noch weiter auszubauen.
„From The Dark“ ist das Ergebnis von jahrelanger Songwriter Arbeit. Das Endprodukt wird sicher niemanden enttäuschen. Nach ihrem grossartigem Konzert im Oktober 2016 kommen sie diesmal als Quartett in den "Music Star" zu Norderstedt.

www.vargasblues.com

 

DAVID PHILIPS ( England ) – 9.5.2017

Ursprünglich aus Nottingham stammend, zog es DAVID PHILIPS früh nach Spanien, wo er als Jazzgitarrist mit Größen wie Brian Jackson, George Braith und Charlie Wood spielte. Seine musikalische Vielseitigkeit bewegte ihn in viele verschiedene Stilrichtungen - von Blues, Jazz und Soul bis Rock und Pop - er veröffentlichte weltweit Platten mit verschiedenen Formationen und auf diversen Indie-Labels. Erst um das Jahr 2005 entdeckte PHILIPS sein Talent als Singer/Songwriter und seine Liebe zur akustischen Gitarre. Er schrieb seine ersten eigenen Songs, die dann später auf seinem Debüt-Soloalbum "Heal Yourself Alone" landen sollten und ihn als charismatischen Sänger, Songwriter, Multi-Instrumentalisten, Produzenten und Geschichtenerzähler präsentieren.

Der Stil von DAVID PHILIPS kann man am Besten mit Indie-Folk umschreiben. Bereits zum 4. Mal im "Music Star" zu Norderstedt.

www.davidphilips.net

 

KELLEY MICKWEE & BAND feat. COLIN BROOKS and JOHN CIPMAN ( Ex Band of Heathens ) ( USA ) – 15.5.2017

Es ist nicht schwierig, You Used To Live Here als das Album zu verstehen, für das Kelley Mickwee geboren wurde. Nachdem sie über ein Jahrzehnt lang ihr musikalisches Können verfeinert hat – zunächst im Folkduo Jed & Kelley, später in der All-Girl-Band The Trishas -, veröffentlicht Mickwee nun ihr Solodebüt, das klingt wie das Statement-Album eines erfahrenen Künstlers, bei dem nun alles zusammen passt. Mickwee überrascht mit dem Geständnis, dass das Album weniger aus Überzeugung und Mut entstand, sondern aus einer Art Panik.

“Es ist furchteinflößend, von Null zu beginnen, aber es war nötig”, erklärt die Songwriterin. Ende 2013 entschieden sich die Trishas nach fünf Jahren als einer der viel versprechendsten Acts der Americana-Szene eine (zunächst unbegrenzte) Pause einzulegen. Mickwee fragte sich, was sie nun tun könne. Die Vorstellung, als Solokünstler noch einmal von vorn zu beginnen, war weniger ein Wunsch als eine Notwendigkeit. „Mir wurde klar, dass ich im Grunde arbeitslos sein würde. Es war an der Zeit, für mich selbst zu sorgen.“

In Wirklichkeit war Mickwee schon immer recht selbstständig und organisiert – ihr bandinterner Spitzname “Finance Trish” bei den Trishas kam nicht von ungefähr. Ihre do-it-yourself-Einstellung (und ihr Abschluss in Marketing von der Universität Memphis) waren schon bei den Trishas und in ihrer siebenjährigen Karriere mit Jed & Kelley äußerst hilfreich. Und natürlich hat sie schon längst bewiesen, dass sie auch eine tolle Sängerin ist (sie nahm Gesangsunterricht seit sie sieben war, weil ihre damalige Klavierlehrerin sagte, sie könnte eine große Sängerin werden). Nachdem sich Jed & Kelley getrennt hatten und Mickwee nach Texas gezogen war, sang sie auf der Bühne eine zeitlang mit Kevin Welch. Außerdem waren ihre temperamentvolle Stimme und ihr Südstaaten-Akzent ein essenzieller Bestandteil des für die Trishas charaktistischen, himmlischen Chorgesangs. Außerdem spielte sie in der Band Gitarre und Mandoline und etablierte sich als Songschreiberin, die an sieben Songs des 2012er-Albums High, Wide And Handsome beteiligt war.

Wenn man bedenkt, dass die Trishas ursprünglich nur für einen einmaligen Auftritt bei einem Kevin-Welch-Tributkonzert zusammenkamen, ist es äußerst passend, dass ausgerechnet ein Song, den Kelley später mit Kevin Welch geschrieben hat – die Gospel-/Soulnummer “River Girl” – eine Schlüsselrolle für den Sound ihres Solodebüts spielt. „Ich sah mir die Doku über die Musik an, die aus Muscle Shoals kommt und darin kam mehrfach der Begriff ‚river people’ vor, über Menschen, die in der Nähe eines großen Flusses aufgewachsen sind.“ Mickwee, geboren in Memphis, konnte sich damit natürlich identifizieren. „Das brachte mich auf die Idee etwas zu schreiben, das so nah wie möglich an Aretha Franklin herankommt. Natürlich werde ich nie so cool sein wie sie, aber ich fing an, den Song zu schreiben und Kevin half mir dabei, ihn zu Ende zu bringen. Ich wusste, er war der Richtige dafür.“

Mickwees Wunsch, nahe an Arethas Sound und den Geist dieses Songs heranzukommen, war entscheidend dafür, das Album zuhause in Memphis aufzunehmen. So sehr sie auch ihren Wohnort Austin und die dortige Musikszene schätzen gelernt hatte, wusste sie doch, dass sie den Sound, den sie in ihrem Kopf hörte, nur mithilfe der Musiker aus Memphis erreichen konnte, denen sie während ihrer gesamten Schul- und Studienzeit zugehört hatte.

„Sie spielen einfach auf eine spezielle Art und Weise. Das ist ein Sound, den niemand in Austin so hinkriegt“, sagt sie. „Ich weiß nicht, woran es liegt. All diese Typen wuchsen in verschiedenen Bands auf – die Jungs aus Memphis spielen sehr entspannt, sehr loose. Und ich wollte, dass es genau so klingt. Toningenieur Kevin Cubbins ist einer der besten in Memphis. Früher spielte er in einigen Bands, die ich mir ständig angehört habe. Alle diese Typen kenne ich, seit ich zum ersten Mal auf einer Bühne gesungen habe. Mir war klar, dass ich mich mit ihnen wohl fühlen würde.“

Mickwee (akustische Gitarre, Mandoline) und ihre Traumband bestehend aus (fast ausnahmslos) Musikern aus Memphis – mit ihrem Ehemann, Orgelspieler und Gitarrist Tim Regan, Pedal-Steel-Gitarrist Eric Lewis, Drummer Paul Taylor und Bassist Mark Edgar Stuart – nahmen die sieben Songs des Albums in eineinhalb Tagen live auf, im Wohnzimmer einer Villa, die früher dem Bürgerkriegs-Historiker Shelby Fotte, Autor von Shiloh, gehörte. „Das Haus ist alt und seltsam und etwas heruntergekommen, aber das dortige Studio beherbergt all diese tollen klassischen Instrumente und Gerätschaften“, sagt Mickwee. „Das war schon abgefahren. Dort aufzunehmen, war eine tolle Erfahrung.“

Toll sind auch die Songs. Die Memphis-Atmosphäre – organisch und voller Soul – ist unverkennbar. Das Album wurzelt in Americana und einer staubigeren, groovigeren Nebenstraße des Songwriter-Genres. Jeder der sieben Songs zeigt einen anderen Aspekt von Mickwees stilistischer Reichweite. „Wenn man mit anderen Leuten schreibt, bringt jeder seine Persönlichkeit ein, deshalb unterscheiden sich die Songs“, sagt Mickwee. „Der Song, den ich mit Kevin geschrieben habe, ist anders, als der, den ich mit Owen Temple geschrieben habe (das wunderschöne Liebeslied „Beautiful Accidents“). Und mit Johnny Burke kam eine sexy Nummer raus („Hotel Jackson“ mit der Textzeile „You look like something I want to eat.“).“

Die anderen Eigenkompositionen schrieb Mickwee mit Phoebe Hunt (“Take Me Home”) und ihrem alten Freund/Vorbild Jimmy Davis (“You Used To Live Here”). „Jimmy zeigte mir, wie man auf der Bühne performt und singt“, sagt sie. „Ich hab ihn mir live angesehen, seit ich 16 war und mit einem gefälschten Ausweis in die Bars von Memphis zu den Konzerten seiner Band Riverbluff Clan reinkam.“ Heutzutage spielt Davis mit Walt Wilkins and the Mystiqueros.

Ihre kluge Auswahl von Coversongs – “Blameless” von John Fullbright und “Dark Side Of Town” von Eliza Gilkyson – verrät viel über Mickwee. “Wenn ich irgendjemandem nacheifern könnte, dann Linda Ronstadt, weil sie zuerst Performerin und Sängerin war“, so Mickwee. „Nicht nur, dass sie eine herausragende Sängerin war, sie war auch klug genug zu wissen ,Ja, ich kann Songs schreiben. Aber ich habe eine Reihe von Freunden, die ganz großartige Songschreiber sind.’ Es war ihr nicht wichtig zu beweisen, dass sie Songs schreiben konnte. Sie wollte einfach nur die besten Songs singen und aufnehmen. Es ist schade, dass wir so jemanden heutzutage nicht mehr in unserem Genre (Americana) finden.“

Den umwerfenden Versionen der Fullbright- und Gilkyson-Songs nach zu urteilen, könnte Kelley Mickwee die Künstlerin sein, die diese Lücke füllt. Für den Moment aber ist es mehr als genug, dass sie in You Used To Love Here ihr eigenes Potenzial voll ausschöpft. Nennt es „Mickwee in Memphis“, nennt es wie Ihr wollt, es ist der Sound einer Künstlerin, die sich selbst aus einer Not heraus neu definiert hat und dabei die beste Musik ihrer bisherigen Karriere geschaffen hat.

www.kelleymickwee.com

 

 

MARC FORD & BAND ( USA ) – 16.5.2017

Bekannt ist er für seine explosive Rock’n’Roll-Gitarre, doch auf seinem hervorragenden neuen Album tauscht Marc Ford heiße Licks gegen akustische Tiefe ein.

Auf seinem neuen Album HOLY GHOST singt Marc Ford: „I can see what’s meant for me and I’m free“ (Ich sehe, was für mich bestimmt ist, und ich bin frei). Das könnte auch als Leitsatz durchgehen. Nach Jahren, in denen er sich als der feurige Leadgitarrist bei den Black Crowes, Ben Harper und Gov’t Mule sowie als Anführer seiner eigenen Bands wie Neptune Blues Club und Fuzz Machine definierte, hat Ford Dezibel gegen tiefgründiges Songwriting eingetauscht und eine beseelte Akustikplatte abgeliefert.
„Dieses Stück ›I’m Free‹ ist definitiv von meiner gegenwärtigen Situation inspiriert“, so Ford. „Ich bin frei von den Erwartungen der Leute. Ich bin frei von der Drogensucht, von Unsicherheit und einer Reihe von Dingen. Mir ist bewusst, dass mich die meisten für lauten Rock’n’Roll kennen, also werden sie kaum erwarten, dass ich jetzt akustische Musik mache. Aber es hat sich eben einfach so ergeben, dass sich mein Leben in den letzten fünf Jahren mehr darum drehte, irgendwo mit einer akustischen Gitarre rumzusitzen. Das war das Nachspiel der ganzen Crowes-Sache, ich hatte endlich Zeit, einfach mal allein zu sein, und diese Songs sind das Resultat davon.“
Die „ganze Crowes-Sache“ endete nach 15 stürmischen Mal-ja-mal-nein-Jahren und der 2006er- Reunion-Tour, als Ford in einer Pressemitteilung verlauten ließ, er werde aussteigen, um seine hart errungene Nüchternheit zu beschützen. Als Teil des Splits ist er vertraglich verpflichtet, nicht über seine Zeit bei der Band zu sprechen. „Da spielen eine Menge Faktoren mit rein, wenn du Anfang 20 bist und alles passiert, wovon du je geträumt hast. Ich wurde davon mitgerissen, wie so viele. Und dann kam der Punkt, wo ich dachte, ‚Moment mal, du hast den Berggipfel erklommen und keine Antworten gefunden. Das ist nicht wirklich die Art von Erleuchtung, die ich gesucht hatte’. Drogen und Alkohol waren nur eine riesige Ersatzbefriedigung für fehlendes Selbstwertgefühl. Ich wünsche mir, ich wäre mit bestimmten Dingen besser umgegangen. Aber ich musste es nun mal lernen.“
In den Jahren seither hat er Platten von Ryan Bingham, Steepwater Band und Phantom Limb produziert, während er mit seinen eigenen Formationen weiter auf Tour ging, ebenso wie mit dem legendären Booker T Jones. Doch die ganze Zeit kamen immer wieder diese neuen, akustischen Songs an die Oberfläche und gewannen an emotionalem Gewicht.

de.wikipedia.org/wiki/Marc_Ford

marcfordmusic.com

 

 

LYNNE HANSON & THE GOOD INTENSIONS ( USA ) – 18.5.2017

Nachdem sie mit der Veröffentlichung ihres ersten Albums „Things I Miss“ 2006 ihre Solo-Songwriter-Karriere startete, kam für Lynne Hanson bald der internationale Durchbruch - mit Ihrem zweiten Album „11 Months“ und ihrem dritten Longplayer „One the Sun goes down“ (2010)
Jetzt tourt die Kanadierin mit ihrem vierten Studioalbum „River of Sand“ durch Europa und sie bringt ihre Band „The Good Intentions“ mit.
Im Jahr 2010 gewann Lynne Hanson dem Colleen Peterson Songwriting-Preis mit dem Song "Rest Of My Days", außerdem war sie für den Canadian Folk Music Award nominiert.

www.lynnehanson.com

 

DAN STUART & DON ANTONIO ( USA ) – 20.5.2017

einziges Konzert in Norddeutschland

Dan Stuart: Ein zärtlicher Fatalist

Er hat mit ein paar großen Außenseitern der US-Popmusik gearbeitet und war stets selber einer. Dan Stuart stellt in Wien sein neues Album "Marlowe's Revenge" vor. Ein Bauchfleck vor dem Herrn, wieder einmal Wien – Die besten Geschichten erzählen die Underdogs. Deren Storys gehen zwar selten zugunsten ihrer Hauptdarsteller aus, doch die Herzen des Publikums fliegen gern den Verlierern zu. Den Sturschädeln, die lieber sich selbst treu untergehen als für das Falsche zu rittern. Über derlei Charaktere schreibt Dan Stuart seine Lieder, so ein Typ ist er selbst. Stuart hat ein Universum erschaffen, in dem ein paar Dinge unumstößlich sind. Die Filme von Sam Peckinpah, die Bücher von Jim Thompson, die Weisheit und Kraft des Muhammad Ali, die Musik des amerikanischen Südens, Country, Soul, Bob Dylan. Ausgedacht hat der sich dieses Universum als eine aus Arizona stammende Kaulquappe in den Nachwehen des Punk. Sturm und Drang ließen ihn in den frühen 1980ern die Band Green On Red gründen, die der Rolling Stone, das Heft'l, als die neuen Rolling Stones, die Band, ausrief. Das war Blödsinn, zeigt aber, welche Strahlkraft Green On Red zugeschrieben wurde. Die erreichte dann doch nur in Europa größere Bekanntheit, an fehlender Qualität lag das nicht. Mehr Kultur in Mexiko Zu Beginn der 1990er zerbröselte Green On Red dann. Keine gröberen Wickel, es ging bloß nicht mehr. Gut, ungesunde Gewohnheiten Stuarts sollen eine Rolle gespielt haben, aber Schwamm drüber. Nach zwei weiteren Alben verschwand er von der Bildfläche, wie es sich für einen Underdog gehört. In den Nullerjahren tauchte er plötzlich wieder auf und reformierte Green On Red für eine Tour. Seit damals ist er nie mehr ganz verschwunden. Heute lebt er in Mexiko. Dort ist das Leben billiger, die Leute nicht so deppert und kulturlos wie zu Hause, wo gerade dieser Trump ums Präsidentenamt pöbelt. Südlich der Grenze hat der 55-Jährige sein neues Album aufgenommen, das er am Mittwoch im Wiener Chelsea live präsentiert. Eingespielt hat er es mit ein paar Amigos, die auf den Namen Twin Tones hören. Das Album heißt Marlowe's Revenge und ist Gold.

Marlowe – der Name ist eine weitere Tür in Stuarts Werk. Denken wir an den ramponierten Detektiv Philip Marlowe, ein Held in Stuarts Welt. Als Marlowe Billings hat er vor einigen Jahren auch seine Autobiografie verfasst: The Deliverance of Marlowe Billings, eine "false memoir", die doch die Wahrheit erzählt hat. Stuarts Wahrheit. Betrachtet durch all den Staub, den ein wildes Leben aufwirbelt. In diesen Erinnerungen tauchen Namen wie Dan Penn, Lee Hazlewood oder Jim Dickinson auf. Typen, mit denen er zusammengearbeitet hat. Außenseiter wie er, Heilige in Latzhosen. Stuarts Arbeit prägt seine narrative Qualität gleichermaßen wie sein zärtlicher Gesang. Der belegt jenen weichen Kern, der noch im grimmigsten Schweinehund vermutet wird. Stuarts Lieder betten deren Geschichten auf Midtempo-Balladen, beschwören jene Momente, in denen diese Rohlinge in der Cantina ihre Herzen ausschütten und den Schmerz mit Hochprozentigem betäuben. Das ergibt Songs wie Last Blue Day oder das forsche Elena – zwei der Perlen des neuen Albums. Zaungast auf Höhenflug Die in diesem Fach drohenden Klischees umschifft er gekonnt. Stuart ist kein weinerlicher alter Sack, der mit Schablonen spielt, er ist ein heiterer Fatalist, der seine Position als Zaungast genießt. Dort notiert er nicht nur seine Songs, dort rennt auch der Schmäh. Den kann ihm nur die Zuschreibung "Americana" verleiden, die ihm in ihrer Ungenauigkeit zu "fucking stupid" ist. Künstlerisch, das lässt sich ohne Risiko sagen, befindet er sich auf Höhenflug. Bereits das 2012 erschienene Vorgängeralbum, das wie seine Autobiografie betitelte The Deliverance of Marlowe Billings, war betörend. Darauf unterstützte ihn die italienische Formation Sacri Cuori. Die muss sich auch nicht gerade verstecken, hat mit Calexico, Marc Ribot oder Jim Keltner gearbeitet. Mit deren Gitarristen Antonio Gramentieri Stuart aktuell auf Tour. Die prächtige, in den Cool Jazz von Oaxaca tauchende Mariachi-Trompete, die den Song Zipolite auf dem Album krönt, wird man sich also abschminken müssen. Ansonsten ist davon auszugehen, dass die zwei Muchachos zu jeder Schandtat bereit sind. Vamos!

www.marlowebillings.com   en.wikipedia.org/wiki/Dan_Stuart   video

 

 

MILES NIELSEN AND THE RUSTED HEARTS ( USA ) – 23.5.2017

"Heavy Metal" ist das einzige, was man auf dem Cover des neuen Albums lesen kann. Heavy Metal und eine Handvoll Typen mit akustischer Gitarre, einer halbakustischen E-Gitarre sowie Bass, Schlagzeug und ein paar Blasinstrumenten… wie jetzt??? Oder soll, so wie sich die Bandmitglieder schon auf dem Cover kaputtlachen, der Titel vielleicht nur eine kleine Finte sein? Genau diesen Verdacht bestätigen Miles Nielsen And The Rusted Hearts dann tatsächlich sehr bald mit den ersten Tracks. Nielsen – der nun auch schon mehr als zehn Jahre im Geschäft ist – agierte anfangs solo, veröffentlichte sein gleichnamiges Debütalbum im Jahr 2009, bevor 2012 mit "Miles Nielsen And The Rusted Hearts" nachgelegt wurde. Ein erstes Zeichen für Zusammenarbeit also und dass sich hier ein echtes Team gefunden hat beweist die Tatsache, dass es die Combo nicht nur immer noch gibt, sondern in diesem Frühling mit "Heavy Metal" sogar eine weitere Platte vorgelegt wurde.
Also keine Nietenarmbänder, Kutten und Headbanging, sondern lupenreiner Americana sowie rootsiger Rock sind es, die hier vorgelegt werden. Und dabei gehen die sieben Musiker (plus Gäste) mit Hauptsitz in Rockford, Illinois recht sparsam hinsichtlich der Instrumentierung bzw. Arrangements zu Werke. Es ist zwar alles da, was man sich wünscht, dennoch klingen die Songs wunderbar locker, abgespeckt und angenehm von unnötigem Ballast befreit. Wenn sowas dann funktionieren soll, dann müssen gute Songs am Start sein, was der Bandleader mit seinen Kompositionen auch gut auf die Reihe bekommen hat. Dieses Album ist so unprätenziös, fast schon zurückhaltend, dass der Hörer allerdings erst mal ein paar Durchläufe benötigt, um auf des Pudels Kern zu kommen.
Wenn die Stücke (wie etwa das ein wenig an Steve Earle erinnernde "Simple Times", der eröffnende Titelsong oder das fast schon poppige "This Is Love") dann aber so richtig im Ohr angekommen sind, dann mag man sie mit jedem weiteren Durchlauf mehr. Beispielsweise bohrt sich das flotte "Preacher Man" plötzlich felsenfest in den Gehörgängen fest, "Strangers" wird von einem harten Beat und coolen Saxofon bestimmt und "Tongue Tied" erinnert anfangs gar etwas an britischen Alternative Pop/Rock der späten achtziger Jahre. So ganz nebenbei erfährt man dann auch noch, dass Miles Nielsen ein enger Verwandter von dem Rick Nielsen ist, der mit seiner Band Cheap Trick lange Jahre fett durchgestartet war. Als Gast ist dieser auf "Sarah" zu hören, einer melancholisch-poppigen Nummer mit Tiefgang.

www.milesnielsen.com

 

 

MINNIE MARKS ( AUSTRALIEN ) – 31.5.2017

Mit ihren gerade mal 20 Jahren veröffentlichte die junge australische Musikerin „MINNIE MARKS“ bereits 2 Alben und tourte schon mehrmals auch in Europa. Mit ihrer explosiven musikalischen Mischung, die sie selbst als, „Dirty Sweet Rock & Roll‘“ bezeichnet begeistert sie auf allen Bühnen ihre ständig wachsende Fangemeinde. „MINNIE MARKS“ ist mit ihrer eindrucksvollen und oftmals auch rotzig-frechen Bluesstimme und ihrem virtuosen Gitarrenspiel die Entdeckung in der internationalen Musikszene.

„MINNIE MARKS“ (singer/ songwriter/ guitarist/ multi-instrumentalist), Musikerin mit Leib und Seele, hat den Blues von ihrer ersten Fingerspitze bis in ihre letzte Zehenspitze. Oftmals wird Minnie mit einer jungen Janis Joplin verglichen und teilte sich bereits Festivalbühnen mit Bob Dylan, B.B. King und Elvis Costello. Mit ihrem außergewöhnlichem musikalischen Talent, Leidenschaft und unbeugsamem Willen überzeugte die Ausnahmekünstlerin schon mit 15 Jahren in ihrer Heimat und lässt heute nicht den geringsten Zweifel aufkommen, dass sie „the next big thing“ ist. Mittlerweile wird „MINNIE MARKS“ von vielen Leuten im direkten Vergleich zu den australischen Bluesgrößen John Butler, Ash Grunwald und sogar dem großen späten Billy Thorpe mit benannt. Sieht man die Show der 20jährigen, so vergisst man schnell, dass es sich um eine gerade volljährige junge Frau handelt und nicht um einen „Alten Hasen“, so authentisch und ehrlich schafft sie es ihren Blues zu transportieren.

www.minniemarks.com

 

ULRICH ELLISON & BAND ( AUSTRIA / USA ) – 6.6.2017

Texas Rock & Blues

Für E-Gitarren Fans nicht nur ein Leckerbissen, sondern ein Pflichttermin !

Austin, Texas ist bekannt als ein Mekka für Gitarristen in Sachen Blues und Rock.

Seit acht Jahren mischt mit Ulrich Ellison auch ein Europäer dort kräftig mit.
Geboren in Graz, wuchs er mit der Musik der Eighties wie Mike Oldfield, Peter Gabriel oder The Police auf, doch die Plattensammlung seiner Eltern enthielt auch Miles Davis, Django Reinhard und Booker T.
Ein Musikstudium brachte ihn nach Wien, wo er bald von den Granden der Wiener Studioszene entdeckt wurde. Bereits mit 23 Jahren spielt er für zahlreiche Stars des Austropop.

Aber die Wiener Pop-/Rockszene war erst der Anfang: Nach abgeschlossenem Jazzstudium ergatterte Ellison ein US Scholarship. 2007 folgt der Sprung in die amerikanische Szene.
Inzwischen konnte er dort drei der begehrten Downbeat-Jazzpreise abräumen und zählt zu Austin´s bekanntesten Musikern.
Gerade erst (19.03.2015) wurde er beim Austin Music Award als “Best Blues/Funk/Soul Band" gekrönt !

200+ Konzerte im Jahr, Fernseh- und Festivalauftritte zählen mittlerweile zum Alltag.
Jetzt ist der Gitarrist auf seiner zweiten Europatournee und stellt sein neues Album „Dreamchaser” vor, das deutlich rockiger und blueslastiger als die bisherigen Releases ausgefallen ist.

Der Musiker beeindruckt sein Publikum mühelos und kontinuierlich mit einem Gitarrenstil, der leicht mit den Besten in der Welt konkurrieren kann. Die Vielfalt von verschiedenen Stilen wie Blues Rock, Jam und Jazz, seine Stimme und sein Gitarrenspiel hinterlassen einen dauerhaften Eindruck.

ulrichellison.com

 

 

FESTIVAL AM SEE XI

THEM VIBES ( USA ) – 10.6.2017

Them Vibes sind eine geniale Rockband die man durchaus als Geheimtipp bezeichnen kann. Sie kommen aus Nashville (Tennessee, USA) und spielen allerfeinsten Rock'n'Roll mit fetter Slidegitarre und herausragendem Gesang, der stellenweise an den jungen Mick Jagger erinnert. Kein Wunder denn ihre Musik ist beeinflusst von den Rolling Stones und Led Zeppelin als auch von den Black Crowes, Tom Petty und The Band. Brother Love, Tim Braisted, Kyle Lewis, Alex Hadasd and Sarah Tomek will rock the Waldbüne im Stadtpark zu Norderstedt.

www.themvibes.com

 

JOHN BLEK AND THE RATS ( Irland ) – 10.6.2017

Jon Blek & the Rats aus Cork legten mit „Borders“ ihr zweites Album vor.

Cork ist nicht nur die zweitgrößte Stadt Irlands, sondern auch die heimliche Kulturhauptstadt des grünen Eilandes - unter anderem die Heimat von Rory Gallagher oder des großartigen Mick Flannery.

Auch diese sechsköpfige Formation kommt aus Cork. Der Sound der Band - eine infizierende Mischung aus Folk, Country und Americana - ist inspiriert von einer ganzen Bandbreite an musikalischen Stilen und Künstlern: dem Outlaw Country eines Willy Nelson, den Protestsongs von Woody Guthrie, der messerscharfen Lyrik eines Jack Keruoac oder Neil Youngs melodischem Country-Rock. So kreieren John Blek & The Rats einen frischen und modernen Sound, der gleichzeitig vor den alten Helden den Hut zieht.

Die Melancholie der Band, ihre stampfenden Rhythmen und ansteckenden Refrains führen zu wunderschönen Alt.Country-Songs, welche zuhause die Herzen vieler Fans erobert haben. Das im Mai 2013 erschienene Album "Leave Your Love At The Door" brachte auch seitens der Kritik eine Menge positive Resonanz auf der Insel. Sie spielen eine Mischung aus Folk, Country und Americana, inspiriert von einer ganzen Bandbreite an musikalischen Stilen und Künstlern: dem Outlaw Country eines Willy Nelson, den Protestsongs von Woody Guthrie, der messerscharfen Lyrik eines Jack Keruoac oder Neil Youngs melodischem Country-Rock. Daraus kreieren die Musiker einen frischen und modernen Sound, der gleichzeitig vor den alten Helden den Hut zieht.
Die melancholisch geprägten Songs brachten der Band nicht nur in ihrer irischen Heimat eine Menge positive Resonanz ein. Im August sind sie bereits zum dritten Mal bei uns unterwegs.

johnblekandtherats.com

 

MEL PARSONS (Neuseeland ) – 13.6.2017

Mit Mel Parsons kommt eine der profiliertesten Songwriterinnen Neuseelands
zu uns, um ihre neue CD vorzustellen. Das Album mit dem Titel ‚Drylands‘
wird in ihrer Heimat von der Kritik gefeiert und war u.a. für den begehrten
APRA Silver Scroll Award nominiert.
Mels sympathische Bühnenpräsenz und gefühlvolle Stimme lassen den Zuhörer
Teil der Geschichten werden, die sie in ihren Liedern erzählt. Ihr Songwriting,
 angesiedelt zwischen Pop und Folk, ist vielseitig und berührend – von
kraftvollen,  rhythmischen Liedern bis hin zu sanften Balladen.
Mel Parsons hat sich in den letzten Jahren auf die altmodische Art viele treue
Fans erarbeitet. Unermüdlich unterwegs auf ausgedehnten Touren durch
Kanada, England, Irland, Australien und Deutschland, zwischendurch immer
wieder gern gesehener Gast auf verschiedenen Festivals. Ein Leben aus dem
Koffer in Hotelzimmern auf der ganzen Welt, das Spuren in ihren Liedern
hinterlassen hat.

Das Bild auf dem Cover ihres aktuellen Albums ‚red grey blue‘ ist charakteristisch:  Mel Parsons an einer Bushaltestelle, neben ihr die Gitarre mit
den vielen  Aufklebern auf dem Koffer, Spuren von Reisen und Begegnungen,
Aufbruch und Ankommen. Unterwegs sein. Für eine Songwriterin natürlich die
ideale Möglichkeit, Erfahrungen und Geschichten über das Leben zu sammeln.
Liebe und Verlust, Schmerz und Freude spiegeln sich in Mels Songs wieder,
echt und berührend, manchmal herzzerreißend, aber auch immer mit einem
ansteckenden Optimismus. Songs mit einprägsamen Melodien und Texten.

Mel Parsons wuchs an der Westküste Neuseeland auf. Cat Stevens, Paul Simon
und Neil Young waren frühe musikalische Einflüsse, aber auch aktuelle Bands
wie Mumford & Sons sind in ihrer Musik zu spüren. Eine Mischung aus Folk
und Pop mit einer kleinen Prise Country und dazu  eine bezaubernde und
bemerkenswerte Stimme.


melparsons.com

 

THE GREAT CRUSADES ( USA ) – 17.6.2017

The Great Crusades sind vier Musiker aus Chicago. Drei von ihnen heißen Brian, der vierte und einzige Nicht-Brian spielt sein Schlagzeug im Stehen, und alle vier tragen sie distinguierte, schwarze Anzüge und Krawatten, einer sogar mit Hut. Dieses Outfit verleiht ihnen - besonders, wenn es zerzauselt ist, die Jacken vor Schweiß triefen, die Krawatten aus den aufgerissenen Kragen baumeln und die Zigaretten im Zwielicht aus den Mundwinkeln hängen - etwas Verruchtes, ja Mafiöses.

Diese Doppelbödigkeit spiegelt sich auch in ihrer Musik wider, denn die Great Crusades haben sich eine ziemlich einzigartige Nische zwischen straightem Rock, einer moderaten, aber immer präsenten Punk-Attitüde sowie Americana- und Blues-Versatzstücken erspielt. Hinzu kommt die beeindruckende Stimme des Sänger-Brian, irgendwo zwischen vollem Aschenbecher und leerem Whiskeyglas pendelnd, in ihrer ausdrucksstarken, heiseren Rauheit fast Tom Waits'sche Dimensionen erreichend. Bei ihrem Auftritt als Headliner beim "Festival im Park" in Norderstedter Stadtpark begeisterten sie das Publikum .Zu dieser Tour erschien damals eine spezielle Tour DVD; aufgenommen 2012 im „Music Star“ zu Norderstedt mit 2 ½ Stunden Spielzeit, welche die Great Crusades in Topform zeigt und welche sie hoffentlicham 17.6. im Gepäck dabei haben.

thegreatcrusades.com

 

MICKY AND THE MOTORCARS ( USA ) – 18.6.2017

Seit mehr als einem Jahrzehnt reichert die Americana-Band Micky & The Motorcars die texanische Musikszene mit einer frischen, lebendigen Folknote an. Dennoch brauchte es geschlagene sieben Alben bis das aus Idaho stammende Quintett um die Brüder Micky und Gary Braun mit ihrer melodischen Soundmischung auch landesweit in Erscheinung treten konnte. Mit „Hearts From Above“, auf Rang 17 in die Billboard-Country-Charts eingestiegen, ist es den „Mickys“ erstmalig gelungen, aus dem Schatten der „Bruderband“ Reckless Kelly herauszutreten.

Die zweite Albumsingle „Long Road To Nowhere“ ist eine Hommage an die musikalischen Wurzeln und lässt die malerischen Weiten Idahos mit Akustikstrings und zünftiger Harmonikabegleitung als Soundkulisse erscheinen. Leadsänger Micky Braun kommt darin zu der Erkenntnis, dass sich der Verlust einer großen Liebe auch durch lange Fahrten und große Entfernungen nicht wirklich heilen lässt. Statt der üblichen Melancholie wird eine optimistische Grundstimmung erzeugt, die die Aussicht auf ein Happy-End in sich trägt.

Durch den Upbeatstyle mit der natürlichen Instrumentierung erhält „Long Road To Nowhere“ ein dynamisches Flair mit hohem Wiederholungsfaktor, der den Song bis an die Spitze der Texas-Radiocharts gebracht hat. Bereits zum 4. Mal bei uns in Norderstedt!

mickyandthemotorcars.com

 

LUKE WINSLOW - KING & BAND ( USA ) – 20.6.2017

Das Konzert des US-amerikanischen Bluesmusikers ragte hörbar aus dem Line-up des letztjährigen Rudolstadt-Festivals heraus. Auch weil es eben kein "reines" Blueskonzert war, sondern – typisch für Luke Winslow-King – Songs zu hören waren, die einen spannenden Mix verschiedener (Americana-)Stile boten.

Die Songs des 33jährigen Sängers, Komponisten und (Slide-)Gitarristen aus New Orleans, der auch als Komponist von Film- und Theatermusik in Erscheinung tritt, sind zwar im Mississippi Delta Blues verwurzelt, atmen jedoch mit ihren Einflüssen von Folk, Jazz und Rock ’n’ Roll einen etwas anderen Geist. Und wenn er auch bis heute Klassiker großer schwarzer Delta Blues-Veteranen im Programm hat, wie etwa Songs von Fred McDowell oder Bukka White, kann man Luke nicht zu den "cleanen" Retro-Bluesern zählen. Dafür sind seine Songs insgesamt zu individuell und zu stark von anderen, modernen Einflüssen durchzogen.

Dreh- und Angelpunkt seiner musikalischen Entwicklung und letztlich seiner Karriere ist New Orleans, der Schmelztiegel des Mississippi Delta Blues. Jene Stadt in Louisiana, die 2005 so schwer von Hurricane Katrina getroffen wurde. Hier studierte der aus Cadillac, Michigan stammende Luke Winslow-King an der Musikhochschule Musiktheorie und Komposition, hier nahm er 2007 sein Debütalbum auf. Auch später ist der exzentrische Musiker immer wieder auf der Suche nach neuen Einflüssen und Inspirationen: So studierte er in Prag klassische tschechische Musik und nahm während seines Aufenthaltes in New York bei dem US-amerikanischen Avantgarde-Komponisten und Pianisten Gene Tyranny Unterricht.

Im Programmheft des Rudolstadt-Festivals werden die Songs von Luke Winslow-King als "wunderbar alt und neu zugleich. Rustikal, reduziert, exzentrisch und elegant" beschrieben. Besser kann man auch ein Konzert von Luke Winslow - King und seiner Band kaum beschreiben.

www.lukewinslowking.com

 

THE HARMED BROTHERS ( USA ) – 22.6.2017

Die Harmed Brothers aus Portland, Orgon bezeichen ihre Musik selbst als Indiegrass Americana Folk-Rock mit einer kleinen Prise Bluesgrass. Gegründet vom Gitarristen und Sänger Ray Vietti, Banjospieler, keyboarder und Sänger Alex Salcido, Kontrabassspieler Zach Kilmer und Schlagzeuger Ben Kilmer haben The Harmed Brothers einen melodisch rauen Sound kreiert der oft mit Musikgruppen wie The Avett Brothers und Uncle Tupelo verglichen wird. Aber jegliche Vergleiche werden diesem grandiosen Quartett in keiner Weise gerecht.

theharmedbrothers.lackpro.com     video    video   video

 

BILL CHAMBERS DUO ( AUSTRALIEN ) – 24.6.2017

Bill Chambers ist ein australischer Singer/Songwriter, dem es gelingt, auch
Zuhörer zu begeistern, die der Country Music normalerweise eher skeptisch
gegenüberstehen.
Mit seinen Songs, einer Mischung aus frühen Einflüssen wie Bob Dylan,
Johnny Cash oder Buddy Holly und vielfältigen Erfahrungen ‚on the road‘,
spielt er sich direkt in die Herzen des Publikums. Ohne Umwege,
bodenständig, unprätentiös und  frei von jeglichem Schnickschnack.
Bill Chambers bereichert und beeinflusst seit vielen Jahren die australische
Country Musik Szene, nicht nur als Vater der dort sehr erfolgreichen Country
Sängerin  Kasey Chambers, deren Soloalben alle mit Platin ausgezeichnet
wurden, sondern auch durch seine Zusammenarbeit mit vielen Musikern als
Produzent oder Studiomusiker.

billchambersmusic.com

 

PINE STREET RAMBLERS ( USA ) – 26.6.2017

Die Pine Street Ramblers sind eine vierköpfige Band aus Sierra Nevada. Sie spielen original und klassische Roots Musik. Sie sind auf kein besonderes Genre festgelegt, ihr Repertoire umschliesst folk, bluegrass, country, and good old-fashion roots rock. Ihr „high energy sound“  ist erfrischend natürlich. Bei ihrem ersten Konzert in Norderstedt 2016 haben sie das Publikum derart begeistert, dass sie 2017 erneut im „Music Star“ auftreten.

pinestreetramblers.com

 

 

BLACK IRISH TEXAS ( USA ) – 28.6.2017

Die Band Black Irish Texas aus Austin, Texas ist für eine Mixtur aus traditioneller irischer Instrumentalion mit Punk und Rock einflüssen. Man kann sie bestens Gewissens in eien Kategorie mit den Dropkick Monkeys oder Floggy Molly stecken.
blackirishtexas.com

 

THE STEEPWATER BAND ( USA ) – 22.8.2017

Seit 1998 als Trio und später 2012 zu viert unterwegs, waren The Steepwater Band zuletzt vor 6 Jahren auf einer ausgedehnten Europa-Tour. Am 22. August 2017 bringen sie ihre fantastische Mischung aus Delta-Blues und Southern Rock zum zweiten Mal in den „Music Star“! Mit rund 140 Shows pro Jahr, spielen The Steepwater Band definitiv in der oberen Liga!


http://www.steepwater.com
https://en.wikipedia.org/wiki/The_Steepwater_Band

 

 

SCREAMIN` REBEL ANGELS ( USA ) – 24.8.2017

www.screaminrebelangels.com

 

ROBERT JON AND WRECK ( USA ) – 29.8.2017

Das Kalifornien ein heißes Pflaster für Southernrocker darstellt, hat sich schon lange unter den Fans des Genres herumgesprochen. Dass Robert Jon & The Wreck Kinder dieser Straße sind, weiß man spätestens seit zwei Sechs-Song-EPs: "Rhythm Of The Road" vor eineinhalb Jahren und "The Red Bull Sessions" vor ein paar Monaten erschienen. Speckig-dreckigen Southern Rock servierte uns hier das Quintett um den Bandleader Robert Jon Burrison - irgendwo zwischen Blackberry Smoke undZach Williams Reformation verortet. Zwei 'Hausnummern', bei denen der Kenner sofort hellhörig werden sollte...
"We are a Southern Rock band out of Southern California. We travel the nation, drink whiskey, and play the music we love."So beschreiben sich die 5 Jungs um Robert Jon selbst und diese Band aus Southern California rockt ganz gewaltig. Ein absoluter Southern Rock Tipp!
Ihre gemeinsame musikalische Reise begann im Februar 2011. Innerhalb von 6 Monaten hatte die Band nicht nur eine nationale Tour in Angriff genommen, sondern auch ihr Debüt-Album "Fire Started" veröffentlicht. Robert Jon & the Wreck begeisterte die Fans von Seattle über Boston nach South Carolina und überall dazwischen und liefert Auftritte voller Leidenschaft und einer Rohheit, die unmöglich zu fälschen ist. Anfang 2013 ging die Band wieder ins Studio. Das neue Material war noch kantiger und kam beim Publikum noch besser an. Schließlich gewann Robert Jon & the Wreck den Titel "Best Live Band" bei den 2013 Orange County Music Awards zusammen mit Nominierungen in den Kategorien "Best Rock" und "Best Blues". Mit dem zweiten Album und vielen Konzerten sollten sich die Fans darauf vorbereiten von der Kraft, die die Band Robert Jon & the Wreck antreibt, mitgerissen zu werden. Robert Jon & the Wreck bieten mit ihrem aktuellen Album „Glory Bound“ süffigen Southern Rock mit Blues-Gespür, satten Orgelklängen, ruppigen Gitarren und ebensolchem Gesang, rotzig und bourbongeschwängert, in Abwandlung eines alten ZAPPA-Themas: „I want my Whiskey and I want my beer, so come on Devil, do you hear!“
FAZIT: Die Band bietet urwüchsigen Southern Rock, der seine Ahnen kennt. Durchsetzt mit fetten Orgelparts, krachenden Gitarren, treibenden Rhythmen und rauen Vocals. Whiskey, der Teufel und die Liebe machen’s möglich
Um diese überschwängliche Eloge jetzt mal empfindlich abzukürzen: Robert Jon & The Wreck ist mit ihrem aktuellen Album "Glory Bound" genau der Stoff gelungen, aus dem hierzulande Southern Rock-Träume gewebt werden.

www.robertjonandthewreck.com

 

MATT WOODS BAND ( USA ) – 2.9.2017

Matt Woods ist ein Americana, Country und "Southern-Roots" Songschreiber aus Knoxville, Tennessee. "Manche Leute nennen es Americana, aber mir fällt es etwas schwer, ein Label auf solche Dinge zu setzen." Viele meiner Songs basieren sehr auf klassischer Countrymusik , während andere in eine mehr gerader und fettiger Rock'n'Roll Richtung geerdet sind ", erklärte Matt. Woods High Energy Live-Auftritte mit nachdenklichen Texten und unvergesslichen Melodien, verspricht dem Publikum eine authentischer Amerikanischen-Live-Musik-Erfahrung.

https://www.therealmattwoods.com

BROOKE MILLER ( Kanada ) – 11.9.2017

Brooke Miller ist ein außergewöhnliches Gitarren-Talent und eine einfühlsame Komponistin und Texterin. Und mit großer Gewissheit erlebt man als Zuhörer eine Überraschung. Dennoch: Es gibt nicht viel Aufhebens, wenn Brooke Miller singt. Triller, Sprünge, Schreie interessieren sie nicht. Stattdessen trifft sie einfach ihre weichen, feinen Melodien und transportiert umso stärker ihren unerschütterlichen Sinn für Offenheit. Wie andere große Folksängerinnen vor ihr bringt Brooke mit Bescheidenheit Melodie und Texte zum Strahlen. Aber ihre Stimme ist nicht zu unterschätzen. Wenn Brooke Miller singt, hat es denselben Effekt wie ein gerader Blick in die Augen. Brookes handwerklicher Stil vermittelt den rauen, windgepeitschten Charakter ihrer Heimatstadt auf Prince Edward Island, Kanada. Obwohl sie mit der heimischen Folkmusik aufwuchs, spielte und tourte sie als Teenager in Punk-Bands. Die mehrfach mit renommierten Musikpreisen ausgezeichnete Sängerin und Gitarristin hat in ihrer kanadischen Heimat und über die Grenzen hinaus einen guten Ruf als viel beachtete Künstlerin gewonnen.
en.wikipedia.org/wiki/Brooke_Miller_(musician)

 

SIERA NOBLE & BAND ( Kanada ) – 14.9.2017
www.sierranoble.ca

 

 

HUSSY HICKS & BAND ( Australien ) – 15.9.2017

Dass sie ihr Musikerinnenleben in vollen Zügen genießen, glaubt man ihnen sofort. Denn was die beiden australischen Frauen Julz Parker (Gitarre, Vocals, Harmonica, Bass, Percussion) und Leesa Gentz (Vocals, Gitarre, Percussion), unterstützt von Rohan Hems (Vocals, Bass, Percussion) auf ihrer neuen CD liefern, ist pure Spielfreude, ehrlich, gerade, unabhängig und frei.

Ein ganz eigener und unverfälschter Mix aus Blues, Folk, Singer/Songwriter, Gypsy und Country. Genreübergreifend spielen sie ihre eigenen Songs, wobei Julz Parker ihr Gitarrenspiel ebenso variantenreich einsetzt, wie Leesa Gentz ihre Stimme. Blues voller Feeling, wie beim Song „Trouble“, bei dem sich Gesang und Gitarre gekonnt die musikalische Klinke in die Hand geben, gefolgt von der gefühlvollen und dezent begleiteten Ballade „Catch the Glitter“ mit interessanten Harmonien, einem swingenden „In the Morning“, Powersongs und Liedern voller Zerbrechlichkeit. Die Hussy Hicks zeigen mit jedem Stück und jedem Takt, dass sie noch viel vorhaben.

Zum 3. Mal im Norderstedter "Music Star" diesmal mit voller Bandbesetzung.

www.hussyhicks.com


 

SARAH JANE SCOUTEN AND THE HONKY TONK WINGMEN ( Kanada ) – 30.9.2017

www.sarahjanescouten.com

 

HOGJAW ( USA ) – 10.10.2017

Dirty Southern Rock Southern-Rock mit Drive…

Hogjaw kommen aus Arizona und spielen Southern Rock der härteren Sorte irgendwo zwischen Molly Hatchet und Lynyrd Skynyrd und zu den Anfangszeiten von Blackfoot und Doc Holliday. Richtig gutes Zeugs jedenfalls, was jeden Fan guter Rockmusik und speziell Fans der Südstaatenmusik in Entzücken versetzt. Die fetten Riffs und der kernige Sound von Hogjaw erinnert auch an ZZ Top und Nashville Pussy, es rockt jedenfalls gewaltig. Hier gibt es eine Show für echte Rocker, nichts für Schlagerfans…

Mit “Rise to the Mountains” führen HOGJAW ihren eingeschlagenen Kurs mit gebotener Härte und kernigen Southern Rock auf ihre ganz eigene, durchaus geniale Weise fort. Ob die Band auf Grund ihrer teils wirklich harten und rauen Songs nun eine Nische besetzen will, die einstmals MOLLY HATCHET vorbehalten war oder ob sie letztens einfach nur ein BEITTHEMEANS Konzert besucht haben, weiß man nicht genau. Auf den Punkt gebracht könnt` man, der Einfachheit halber, sagen: ein Musskonzert für alle Southern Rocker!

video    video 2

www.hogjawmusic.com

 

GOOD LOVELIES (KANADA ) – 12.10.2017

Die vierfachen Gewinner des Canadian Folk Music Awards bereichern seit 2006 die Folkmusic-Szene Torontos und kommen das zweite Mal nach Deutschland in den "Music Star" . Die drei sympathischen Sängerinnen, die sich mit Gitarre, Banjo, Mandoline und Klavier begleiten, präsentieren mit Witz und Charme eigene Lieder, aber auch Coversongs. Caroline Brooks, Kerri Ough und Sue Passmore bieten Folk und Bluegrass mit wunderbaren Satzgesang, der an die Andrew Sisters und andere Mädchengruppen der Bigband-Ära erinnern und haben bereits drei Studio-Alben und eine Live-CD veröffentlicht. Im Mai 2015 erscheint das neue Album der Band „Burn The Plan“, welches teilweise auch in Richtung Folk-Pop ausgerichtet ist. Mit dabei ist MJ Dandeneau am Kontrabass, bekannt von Sarah MacDougall und Oh My Darling. Mit dynamisch hämmerndem Banjo, begeisternden Mandolinenmelodien und einem groovendem Bass geht die Musik geht direkt in die Beine, die Hüften schwingen und das Herz wird berührt.

Good Lovelies sind:

Caroline Brooks (Vox, electric guitar, banjo, mandolin)

Kerri Ough (Vox, acc.guitar, banjo, percussions)

Susan Passmore ( Vox, stomp box, percussions, acc.guitar, mandolin)

MJ Dandeneau (upright Bass)

goodlovelies.com/site/

 

DIETER "BORNZERO" BORNSCHLEGEL ( Deutschland ) – 20.10.2017

psychodelic Freestyle sologuitar performance

"der König der horizontalen Gitarre"

Er sitzt passgenau zwischen allen Stühlen (Kultur News) und ist der Mann mit dem ganz eigenen Kopf (Rolling Stone):
"psychodelic Freestyle guitar" nennt der Marburger Gitarrenvirtuose, Sänger und Songschreiber Dieter Bornschlegel seine elektroakustische Soloperformance. Der ehemalige Gitarrist von "Guru Guru", "Atlantis" und "Inga Rumpf", der bereits in den 70ern in den Pop Polls zu den besten Rockgitarristen avancierte, nimmt uns mit seiner einzigartigen Spieltechnik auf die Reise durch seinen Kosmos aus eigenwilligen tanzbaren Pop Songs mit Space und (T)Raum für Improvisationen

https://born.jimdo.com

 

VOODOO FIX (USA ) – 21.10.2017

The VOODOO FIX, gegründet in Los Angeles, haben sich zur Aufnahme ihres ersten Albums nach Nashville begeben und begeistern mit einer gutgelaunten Mischung aus fetten Blues Riffs und einer extrem tighten, funky aufspielenden Rhythmen Sektion.
Verziert mit einem dramatischen Orgelsound startet das Album mit dem Ohrwurm „Take me back“ und shuffeld mit „Wake Up“ weiter den Highway entlang.
Song Nummer drei „Jack was Bad“ zieht das Tempo an und hat einen angenehm punkigen Drive.

US Touren, bei denen sie mit Legenden wie Buddy Guy, Johnny Winter und Charlie Daniels die Bühnenbretter teilen durften, zeigen wieviel Respekt der jungen Band in der amerikanischen Bluesszene bereits entgegengebracht wird.
The VOODOO FIX schaffen auf ihrem Debüt Album „In deep“ aus so unterschiedlichen Einflüssen wie den frühen ZZ-TOP, dem lässigem Sound der RED HOT CHILLI PEPPERS, dem jungen LENNY KRAVITZ und einer ganz eigenen Straßenpower eine Bluesrock Scheibe, passend zu den ersten Sonnenstrahlen des Jahres, zu destillieren.
Auch die obligatorische Ballade als Song Nummer vier bleibt im Biker, Sun und Open Air Modus und rutscht für keinen Moment in die Mainstream Falle.
Für einen Song wie „Let it kill you“ würden die Stones heutzutage ihre Seele an der berühmten Straßenecke in Mississippi verkaufen und einen sicheren Hit landen.
Beim letzten Song „Without you“ gibt es sogar noch eine Prise Protopunk mit NEW YORK DOLLS mäßigem Glam.
Ein Hoch auf Johnny Thunders.

www.thevoodoofix.com

 

CLINT WESTWOOD & BAND (USA ) – 23.10.2017

clintwestwoodmusic.com

 

ANNA COOGAN & WILLIE B. ( USA ) – 25.10.2017

Rock Duo from Ithaca ( New York )

Die amerikanische Musikerin Anna Coogan tritt nun zum dritten Mal im "Muisc Star"auf, diesmal mit dem Schlagzeuger Willie B. Anna Coogans musikalische Entwicklung hat immer wieder überraschende Wendungen genommen. An der amerikanischen Westküste entwickelte die Songwriterin ihren eigenen Sound, fand dann aber nach ihrer Übersiedlung nach Ithaka schnell Anschluss an die Underground-Szene. Sie tauschte die akustische gegen eine elektrische Gitarre und fand mit Willie B einen Partner für ihre einzigartige Musik. Anna Coogan hat zu Beginn ihrer musikalischen Laufbahn am Salzburger Mozarteum Operngesang studiert, bevor sie ihren Weg als Singer/Songwriter einschlug und seitdem in den USA und Europa tourt.

Anna Coogans Songwriting wurzelt in der amerikanischen Folktradition. Ihre Lieder erzählen z.B. von der Seefahrt und Grubenunglücken, spiegeln aber auch aktuelle politische Erfahrungen. Sie greift experimentelle Rock-Einflüsse auf und gibt ihrer Musik eine sphärische Note. Willie B kreiert mit Schlagzeug und Basspedal gleichzeitig Basslinien, Grooves und perkussive Klangmalereien. Das Duo inszeniert einen spannungsreichen Mix aus Rock-, Folk- und theatralischen Opernelementen.

Anna Coogan und Willie B nehmen das Publikum mit auf eine Reise, in deren Verlauf die Zuhörer glauben werden, den "Lonely Cry of Space and Time" zu vernehmen.

annacoogan.com  video   video

 

20 JAHRE "MUSIC STAR" FEIER II                  2 Tage im Kulturwerk am See

FESTIVAL IM KULTURWERK am Freitag, den 27.10.2017   Einlass 19.00 Beginn 20°°

IAN MATTHEWS & EGBERT DERIX ( England / Holland )

Iain Matthews gehört zu den einflussreichsten und kreativsten Sänger und Songwritern unserer Zeit. Bekannt wurde er durch seine mit der Band „Matthew Southern Comfort“ arrangierte Version des weltbekannten Songs „Woodstock“ von Joni Mitchell, mit der er einen echten Nummer-1-Hit landete. Nun bereits zum 7. Mal in Norderstedt ist Matthews einer jener Künstler, der die meisten Gigs innerhalb der Konzertreihe des "Music Stars" vorweisen kann und nun auch schon mal zum 3. Mal im Kulturwerk zu Gast ist, darunter dem phänomenalen Konzert mit seiner Band Plainsong. Dieses Konzert wurde ja diverse Mal vom NDR in der Reihe der NDR Radiokonzerte gesendet.

Mehr als 40 Alben produzierte Iain Matthews im Laufe seiner langen Karriere, einige der besten gemeinsam mit dem niederländischen Pianisten Egbert Derix, mit dem er bereits seit zehn Jahren gemeinsam auf der Bühne steht. Der Musiker, der bereits mit Rock-Größen wie Marillion oder dem Supertramp-Saxophonisten John Helliwell auftrat, fügt den vielseitigen Songs von Iain Matthews, die sich ohnehin nicht auf ein musikalisches Genre reduzieren lassen, noch zahlreiche Elemente aus dem Jazz-, Rock- und Popbereich hinzu.

Ohnehin steht die Musik des Briten Iain Matthews nicht vornehmlich in der Tradition seines Heimatlandes, sondern weist eher US-amerikanische Wurzeln auf. Dabei sind seine Songs zwar einprägsam und leicht zugänglich, jedoch deshalb nicht weniger komplex und facettenreich. Im Kultuwerk wird der Sänger und Songwriter, fabelhaft unterstützt vom Pianist Derix, die große Bandbreite seines Schaffens präsentieren.

Immer wieder wird das spritzige, agile Klavierspiel von Egbert Derix für Funken sprühende Höhepunkte sorgen, unter anderem bei dem fröhlichen Midtempo-Werk „Man In The Station“ von Matthews 78er-Album „Stealin’ Home“. Melancholisch oder gar schwermütig wird es an diesem Abend nur selten werden höchstens vielleicht bei „The Letter (1944)“, einem epischen Song von Matthews 2014-er Solo-Scheibe „The Art of Obscurity“, der auf dem Brief eines später gefallenen Soldaten an seine Frau aus dem Jahr 1944 basiert. Als „meine Version von ‘My Way’“ bezeichnet Iain Matthews schließlich die gefühlvolle Ballade „Pebbles In The Road“ vom gleichen Album, wie alle seiner Songs wird auch dieses Lied nuancenreich instrumentiert und interpretiert sowie intensiv und emotional dargeboten.

de.wikipedia.org/wiki/Iain_Matthews

FESTIVAL IM KULTURWERK am Samstag, den 28.10.2017   Einlass 19.00 Beginn 20°°

JONATHAN BYRD, JOHNNY WAKEN ( USA ) THE SENTIMENTALS and the DANISH CHAMBER ENSEMBLE ( Dänemark )

Jonathan Byrd and the Sentimentals mit Johnny Waken an der Mandoline werden diesmal vom dänischen Chamber Ensemble begleitet.

 

 

HARDPAN (USA ) – 1.11.2017

www.hardpan-band.com

 

SHANNON MC NALLY DUO (USA ) – 2.11.2017

www.shannonmcnally.com

Shannon Mc Nelly ist eine feste Größe in der amerikanischen Roots Szene

Sie arbeitete mit Americana-Urgestein Dave Alvin, tourte mit John Mellencamp und stand mit den Studio-Legenden Jim Keltner, Benmont Tench und Greg Leisz im Aufnahmeraum – Shannon McNally ist seit einigen Jahren eine feste Größe in der Roots Music.

Geboren wurde sie 1973 in Hempstead, New York, und ist in Long Island aufgewachsen. Ihr wurde die Musik mittels der Plattensammlung ihres Vaters sozusagen „in die Wiege gelegt“. Mit ihm begann sie zu musizieren und startete schon damit, eigene Songs zu schreiben.

Ihre Vorbilder waren dabei Künstler wie Bob Dylan, Emmylou Harris und PJ Harvey. So kam sie auch bald zur Roots Music. Während ihres Studiums der Anthropologie hatte sie ihre ersten Auftritte in kleinen Clubs. Mit ihrer erdigen, bluesigen Stimmer erweckte sie bald Eindruck und das Major Label Capitol Records nahm sie unter Vertrag. 2000 erschien dort ihr erstes Album „Boulder Than Paradise“.

In der Folge hat sie mit vielen Größen der Americana-Szene zusammengearbeitet: John Hiatt, Dave Alvin und Charlie Sexton beispielsweise. Sie hat bis zum Jahr 2010 acht Alben veröffentlicht und ist fast ständig auf Tour. Das erstaunliche: Ihr Studium der Anthropologie hat sie „nebenbei“ auch noch abgeschlossen.

Ihr Album „Western Ballad“ aus dem Jahre 2010 besticht durch die Mischung aus Americana, Roots, Folk und Country. Nach einigen Jahren in New Orleans, ist Shannon inzwischen in Memphis; TN wohnhaft. Dort hat sie mehrere Songs und Videos in den weltberühmten Sun Studios produziert. Ihre CDs vertreibt sie heute über Independent Labels.

Vor 5 Jahren trat sie das erste Mal in Norderstedt auf. Hier ein Video von dem Konzert.

 

 

 

PAUL SPRAWL & BAND (USA ) – 4.11.2017

www.paulsprawl.com

 

MICK THOMAS & SQUEEZEBOX WILLY (Australien ) – 7.11.2017

www.mickthomas.com    en.wikipedia.org/wiki/Mick_Thomas

 

ANNA MITCHELL & BAND ( Irland ) – 9.11.2017

Die irische Singer/Songwriterin Anna Mitchell veröffentlichte am 13. Februar 2015 ihr Debutalbum „Down To The Bone“. Darauf bewegt sie sich selbstbewusst zwischen souligem Americana, nachdenklichen Balladen und von Coutryklängen gefärbter Folkmusik. Eine Hommage an Traditionen und vorangegangene Einflüsse, die sie einzigartig und zeitgemäß interpretiert und sich damit ihren Platz in der Musikwelt schafft. Mit Anna Mitchell am Piano, begleitet von einer sechsköpfigen Band, fanden die Aufnahmen in der ruhigen und heimeligen Atmosphäre des Monique Studios von Christian Best (Mick Flannery/O Emperor) statt.

Bekannt für ihre passionierten Liveauftritte, konnte sich Anna Mitchell in den letzten Jahren ein begeistertes Publikum, auch weit über die Grenzen ihrer Heimatstadt Cork hinaus, erspielen. Sie performte und tourte mit vielen namenhaften Künstlern. Insbesondere der gefeierte amerikanische Sänger Simone Felice (Ex-The Felice Brothers) war so begeistert, dass er Anna Mitchell im Winter 2014 auf eine 5- wöchige Europatour sowie eine 3-wöchige USA Tour im Frühjahr 2015 einlud. Anna Mitchell begeistert nicht nur durch ihren kräftigen, gefühlvollen Gesang und ihr hervorragendes Pianospiel, sondern beherrscht zudem weitere unterschiedliche Instrumente wie Harmonium, Mellotron und Percussions, die sie auch für Aufnahmen und Konzerte anderer Künstler beisteuert. Zuletzt tourte sie mit ihrer Band John Blek & The Rats als Sängerin/Pianistin durch Deutschland und war mit John Blek schon dreimal im "Music Star" zu Gast. Da wird es nun endlich Zeit, dass sie mit ihrer eigenen Band in Norderstedtr auftritt. 

www.annamitchellmusic.com video

 

 

SWEET KISS MOMMA ( USA ) – 13.11.2017

Southern Rock aus Seattle? Ja, warum nicht, das geht! SweetKiss Momma kommen aus Seattle (Washington), USA und spielen authentischen Roots Southern Rock mit genügend Drive und Boogie und überzeugen damit selbst die härtesten “Freebird”-Fans. Klasse Songs mit vielen Genre Einflüssen wie Roots Rock, Rock’n’Roll, Soul und Blues erinnern an The Black Crowes, Lynyrd Skynyrd, Allman Brothers Band, Kings Of Leon und Wilco.

Angefangen haben SweetKiss Momma bereits im Jahr 2000, als Lead-Sänger Jeff Hamel, Schlagzeuger Tyson Lickert und Gitarristen Waid Hoyt und Aaron Arnold in ihrer lokalen Kirche rockten und klassische Spirituals und Gospel mehrmals in der Woche spielten. Erste Auftritte unter dem Namen SweetKiss Momma kamen im Jahr 2008 und es folgte bald darauf die erste selbstbetitelte EP mit drei Songs. Nach vielen Live-Shows, die SKM im ganzen Nordwesten der USA spielten, hinterließen sie stets ein sehr beeindrucktes Publikum. Sweetkiss Momma haben im Mai 2010 endlich ihr lange geplantes Debütalbum “Revival Rock” veröffentlicht und schafften es damit auf Anhieb in die Top-Ten der “cdbaby”-Verkaufscharts ( cdbaby.com) im Genre Roots und Southern Rock. Im Jahr 2014 folgte dann mit “A Reckoning Is Coming” ein ganz phantastischer Nachfolger, aufgenommen in Nashville, produziert von Ken Coomer (Wilco, Uncle Tupelo) und gemastert vom Grammy-Gewinner Richard Dodd (Tom Petty, Johnny Cash). Ein absolute Konzertempfehlung an alle Rockfans, die auf ehrlichen handgemachten Rock’n’Roll stehen.

www.skmband.com video

 

 

TONY SPINNER BAND ( USA ) – 15.11.2017

Die meisten Menschen kennen Tony Spinner aus seiner Tätigkeit als Gitarrist und Sänger für andere Bands und Musiker. Tony tourte mit Pat Travers und Paul Gilbert von Mr. Big und wer kennt nicht TOTO, die Band mit Welthits wie „Africa“, „Hold The Line“ und „Rosanna“? In den letzten zehn Jahren war er als Gitarrist und Background-Sänger für Toto tätig und ist auf allen Live-Aufnahmen Toto's seit 1999 zu hören. Tony Spinner tourte mehrere Male mit TOTO um die Welt.

Tony Spinner, 1963 geboren, kam über Woodstock mit gerade mal 5 Jahren zur Rock – und Bluesmusik. Mit den „klassischen Einflüssen“ Chuck Berry, Hendrix, Ten Years After und den üblichen Verdächtigen kommt er zum Blues, zum Bluesrock und natürlich zu TOTO.

1993 gründete er seine Tony Spinner Band, die trotz seines Jobs bei Toto in schöner Regelmäßigkeit weiter existiert. Seine Gitarrenkünste haben die TOTO – Leute überzeugt. Nicht nur seinen technischen Fähigkeiten, vielmehr das Musizieren direkt aus dem Herzen, wie es ihn Rory Gallagher gelehrt hat.

Die Tony Spinner Band ist Musik und Leidenschaft in einem. Sie sind drei Musiker, die Abend für Abend ihre Liebe zu Blues, Rock und Funk demonstrieren. An Ruhm und Glanz sind sie nicht interessiert. Bei der Tony Spinner Band dreht sich alles nur um Spielgefühl und den Spaß an der Musik.

Die Musiker spielen spontan und was zur Atmosphäre passt. Das variiert von dickem Rock und gefühlvollen Bluessongs über funky Grooves und rauen Boogie bis hin zu spannenden Jams, bei denen Tony Spinner sein Instrument sprechen lässt. Im Zentrum stehen immer die Grooves, die Dynamik und ein offener purer Sound. Darum klingt auch jeder Song nach der Tony Spinner Band.

Übrigens für die Gitarrenfreunde: der Mann besitzt einige Strats, die eigentlich in den Safe gehören.

www.tonyspinner.com video

 

CHRIS JACOBS & BAND (USA ) – 22.11.2017

www.crisjacobs.com

 

POCKETS FULL OF CHANGE ( Deutschland ) – 8.12.2017

diesmal volle Bandbesetzung... mit piano

pfoc.de

 

 

 

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